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LarpWiki: Darstellung/PunkteloseMagie

Gedanken zur Magie im DKWDDK

Ich will schon seit Langem einen Text zur DKWDDK-Magie schreiben, aber der Arbeitsaufwand hat mich immer abgeschreckt. Deshalb hier nur ein paar Gedanken.

  • Bei der Darstellung von Magie solltest du dir besondere Mühe geben, schließlich musst du deine Mitspieler davon überzeugen, dass du gerade gezaubert hast
  • Nochmal deutlicher: Die Wirkung deiner Bemühungen hängen vollständig davon ab, wie deine Mitspieler dein Tun bewerten. Du kannst also nur dann tatsächlich zaubern, wenn es deinen Mitspielern/Opfern so gefällt.

  • Im Gegensatz zum Zaubern mit Punkten hast du keine Macht, sondern sie wird dir von deinen Mitspielern für erfolgreiche Darstellung "verliehen"
  • Hierbei muss man anerkennen, dass andere Spieler andere Vorstellung von guter Darstellung haben. Was einem selbst genügt, muss für andere noch lange nicht ausreichen
  • Wichtig ist auch, dass man sich selbst nicht zaubern sieht und die "Wirkung nach außen" nur schwer beurteilen kann. Hier können Üben vorm Spiegel, Videoaufnahmen und Üben mit Freunden weiterhelfen
  • Da es den anderen Spielern freisteht, auf die Zauberdarstellung zu reagieren, wie es ihnen beliebt, kann es vorkommen, dass der Spruch eine ganz andere Wirkung erzielt als beabsichtigt. Ein ausgespielter Zauber ist ein Spielangebot an den Verzauberten, mehr nicht. Vgl. OpferRegel

  • Wenn dabei eine bestimmte Wirkung erzielt werden soll, dann muss aus der Darstellung des Zauberers ersichtlich sein, was er sich vom Bezauberten wünscht. Auch dann gibts keine garantierte Wirkung.
  • Wenn ihr es macht, dann macht es voll und ganz! Legt eure Kraft und Energie in den Zauber und versucht die Energieflüsse für eure Zwecke umzulenken. Das darf ruhig körperlich anstrengend sein. Wenn ihr euch selbst den Quatsch nicht glaubt, wer soll es dann tun?
  • Auf schwer darstellbare Zauber sollte verzichtet werden, weil immer die Meinung der anderen ausschlaggebend ist einige Beispiele: Teleport! -Nimm das, Magier (offensichtlich erkennt der andere einen Teleport nicht an)
    • Schreckenshand! -Schubs mich nicht und nenn mich nicht Schreckenshand!!!
  • Ritualmagie ist besonders zur ausführlichen Darstellung geeignet. Das heißt aber nicht, dass man das Ganze unnötig in die Länge ziehen muss. Ich persönlich hab mich schon viel zu oft gelangweilt. Hier kann es helfen, möglichst viele Mitspieler sinnvoll einzubinden
  • Deine persönliche Magietheorie wird wahrscheinlich niemanden interessieren - die anderen wollen unterhalten, begeistert und 'verzaubert' werden

Magie im punktelosen Spiel funktioniert nur, wenn die Beteiligten eine ähnliche Auffassung von Magie haben - ein ähnliches Spielgefühl eben. Darüber hinaus muss der Bezauberte bereit sein, sich auf das Spiel des Zaubernden einzulassen. Als Zauberer kann es also ohne Weiteres passieren, dass man auf dem einen Con "nichts reißen" kann und auf dem anderen spielentscheidend ist. D.h. man sollte auch bereit sein, eine reine Ambienterolle zu spielen. Niemals vergessen: Nicht ihr zaubert, sondern die anderen erlauben dir zu zaubern.

Also ruhig mal kleine Brötchen backen - und niemals Fritten nehmen, wenns Kroketten gibt. --HelgeBruhn 30.08.2004

Ich glaube, dass punktelose Magie sehr gut wirken kann. Nur ist klassische Spruchmagie eher ungeeignet. Wenn man aber Flüche, Rituale oder Voodoo nimmt, müsste das gut gehen. Halt alles, was ohne sichtbare Effekte auskommt. Ich fände einen solchen "faustschen" Magier aber ohnehin stimmiger. Magie aus dem Zauberbuch finde ich immer sehr wenig zauberhaft.

Beschwörungsmagie kann natürlich besonders gut dargestellt werden, wenn sich ein Mitspieler als beschworene Kreatur zur verfügung stellt. Und da es um darstellbare Dinge geht, kann Beschwörungsmagie natürlich sehr mächtig sein.

--AndrejPfeifferPerkuhn


Siehe auch: Priestermagie im DKWDDK von Holger Göttmann


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