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LarpWiki: AutonomAnarchistischesLarp

Autonom-Anarchistisches Larp

Zur Worterklärung:

  • Autonom = Selbstgesetzt/Selbstgesetzgebend
  • Anarchistisch = Nicht übergreifend reguliert, frei in Wille und Ausdruck
  • LARP= Live Action Role Play

Die Idee dahinter

Autonom-Anarchistisches Larp ist eine kurze Variante eines LARPis: Es dauert nur ein paar Stunden, man trifft sich an einem möglichst ambientegerechten Ort zu einer vorgegebenen Zeit.

Diese Variante ist im Gegensatz zum Larpi nicht als Veranstaltung für Anfänger zur Einführung erdacht, sondern als kurzes, intensives Spiel für Fortgeschrittene oder zum Experimentieren mit neuen Konzepten. Ferner gibt es keine SL oder Orga, lediglich eine öffentliche Einladung.

In der Praxis

Diese Form des LARPs ist meines Wissens nach ursprünglich im Degenesis-Forum (Endzeit-Larp bei reign-of-fantasy.de) unter dem Titel "Begegnungen am Wegesrand" gepostet und vom Initiator auch getestet worden.

Bisher (Dezember 2008) wurde Orga- und SL-loses DKWDDK gespielt. Es gilt, allen Spielern den Zugang zu erleichtern. Es gibt keine formelle Orga oder NSCs, nur mehr oder weniger zufällig aufeinandertreffende Charaktere. Entsprechend ungewiss sind Ablauf und Ausgang des Ganzen.

Verlauf

Der Initiator kündigt Genre, Ort und Zeit öffentlich an, zum Beispiel in einem Forum im Internet. Es wäre günstig, wenn jeder Mitspieler ein wenig eigenen Plot mitbringt. Auch hier gilt: Alles sollte dabei bewußt offen und einfach gehalten werden, um möglichst viele Ansatzpunkte für eventuelle weitere Mitspieler zu haben. Eine förmliche Anmeldung oder Gebühren sind nicht vorgesehen. Bedingt durch die kurze Dauer sollte es nicht zu OT-Blasen kommen. Bedingt durch die kurze Dauer kann man trotzdem danach noch zusammen den Eindruck reflektieren, in eine Kneipe gehen, frustriert oder glücklich sein, was auch immer.

Der Vorteil einer solchen "Begegnung am Wegesrand": Sie funktioniert an allen Tagen der Woche und und ist somit nicht wie üblich auf das Wochenende beschränkt.

Ziele

Mit dieser Variante lassen sich neue Spielkonzepte und Charaktere ausprobieren. Das Ziel ist schönes Spiel. Was auch immer passiert, es gelten die ZweiRegeln.

- TurmNagel, am 22.01.2009