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LarpWiki: BerichtYorkfeuer2004

Bericht Yorkfeuer 2004

Daasdorf

Weitere Berichte:

Spielbericht

Intime-Bericht von Göran dem Heiler. Mit kleinen Ergänzungen von Kurt dem Alchemisten. Zudem einige Ergänzungen durch Adeptus Aquarius, Anwärter der Scharz-Weissen Garde. Etwas unsicher ob ich einem Intime-Bericht üerhaupt noch etwas ergänzen darf, möchte ich, Maria Rath es dennoch versuchen. Um die Ereignisse aus Frosthierer Sicht zu erleutern auch noch einige Ergänzungen von mir, Feldwebel Rhavin Ordos. Und fü die Frosthierer Dinge, die Rhavin nicht mitbekommen konnte, schreibe ich, Aludra Caspaj, auch noch etwas hinzu.

Um die Sichtweise der Dorfbevölkerung ein wenig zu erläutern, wird Salome Wollenteid auch das ein oder andere beisteuern... Das ein oder andere werde ich, Felidae, Magierin des Feuers noch hinzufügen

Bitte ergänzt wie ihr wollt, der gemeinsame Bericht vom Erntefest war ja auch sehr ergiebig. Outtime-Kommentare werde ich kursiv halten.

Wie auch das letzte Jahr wollte Königin Miraii von Larhgo das Yorkfeuer in Daasdorf, einem kleinen Orte eine Tagesreise von ihrer Burg entfernt begehen.

Göran: Ob der Ereignisse im letzten Jahr, in die auch mein Freund und Mitreisender Lagu verwickelt war, drängte er mich dazu auch dieses Jahr wieder dorthin zu reisen. Freudig stimmte ich zu, hatte ich doch das letzte Jahr dort viele nette Menschen kennengelernt, und wollte sehen wie es dem Dorfe und dem anliegenden schönen Wald mittlerweile ergeht. So zogen wir denn von Hornwall, wo wir den Winter verbracht hatten, gen Daasdorf.

Kurz bevor wir jedoch unser Ziel erreichten teilte Lagu mir mit, dass er leider nicht weiterreisen könne, und hoffe, dass wir uns in Daasdorf wiedersehen werden. Darauf verschwand er im Wald. Zum Glück hatten wir in Hornwall zwei nette Menschen auf der Durchreise getroffen, die die Teestube für uns leiten wollten.

Anmerkung Felidae: Bei den "beiden netten Menschen", die der gute Göran erwähnt, handelt es sich um mich und meinen geliebten Gefährten Nikodemus Roderich, Magier der Luft und der Stürme. Eine gute Möglichkeit, weit zu reisen und gutes Geld zu machen, da die Teestube doch immer wieder ein beliebter Treffpunkt und Verteilerstelle für allerlei Gerüchte sei.

Donnerstag

Anmerkung Salome: Auch in diesem Jahr durften wir Daasdorfer die Feierlichkeiten ausrichten. Selbst die Königin sollte wieder zugegen sein - eine grosse Ehre für unser kleines Dörfchen!

Zudem muss man ja auch ein wenig eigennützig denken. Viele Gäste bedeuten auch klingende Münze im Beutel... Da meine Schwester Tolea und ich das Kräutergeschäft betreiben, kann man so auf einen einigermassen guten Winter hoffen.

Da ich durch meine Misere im letzten Jahr - ja, ja, ich hätte gleich auf meine Schwester hören sollen:"Du willst doch keinen Dahergelaufenen einfach heiraten!" die Schmach und den Spott der anderen Dorfbewohner und der eigenen Familie nicht länger hören konnte, zog ich das Jahr durch die schönen Gegenden Larhgos und erweiterte mein Kräuterwissen. Doch pünktlich zum Yorkfeuer zog es mich Richtung Heimat. Zuhause ist es doch sehr schön!

Es hatte sich einiges getan während meiner Abwesenheit. Maria fühlte sich zur Priesterin berufen, was ich sehr zu schätzen wusste! (Wer sich letztes Jahr für eine längere Zeit in der Nähe ihres Standes befunden hat, der weiss wohl, was ich meine...) Nur einige Dinge ändern sich anscheinend nicht: Die Dörfler und meine Familie haben immer noch eine sehr spitze Zunge... Und mein Schwesterchen war immer noch hinter dem grossmäuligen Knappen Derfell Drachenfuss her. "Er redet so schön und ist so nett!" Ja klar! Reden! Ha!!! Ich denke ja, dass sie nur zuviel an unseren Liebestränken geschnuppert hat! Der ist vermutlich nur nett, wenn er schläft, denn ich habe sogar gesehen, wie er sie geküsst hat! Kein Anstand mehr...

Göran: Wir erreichten Daasdorf drei Tage vor dem großen Yorkfeuer. Es waren schon eine Menge Händler und Reisende eingetroffen - wie immer begleitet von den sehr skeptischen Blicken der Dorfbewohner - so daß wir im großen Trubel unsere Teestube einrichten konnten. Bei so vielen zugereisten gab es natürlich eine große Anzahl von Gerüchten und Informationen aus verschiedensten Teilen Larhgos. Sehr schön übrigens, die SL hatte Gerüchte-Zettel verteilt.

Einschub Felidae: "skeptische Blicke"? Viele kleinkarierte Dorfbewohner benahmen sich seltsam beim Anblick meiner Katzenohren und dem anderen Erbe meines Großkatzen-Vorfahrens. Besonders vom Dorfdruiden, der die Wesen der Natur zu schätzen vorgab, hätte ich mehr erwartet. Als hätten diese Leute noch nie eine Katze gesehen... Tsss, Dörfler...

So hörte ich alsbald, dass Hornwall keine Steuern mehr zahlen würde - es müsse dort etwas schlimmes geschehen sein. Merkwürdig, ich hatte davon nichts mitbekommen, war ich doch fast auf direktem Wege von dort angereist.

Auch über den Reichsritter Langoras hörte ich viel. So solle er mit seinem Dolche reden, und diesen nicht mehr aus der Hand geben.

Anmerkung Felidae: Ich hörte unter anderem, daß Magier Talion vorhätte, Dämonen zu beschwören... ???

Der Tag blieb jedoch nicht so friedlich. Recht früh hörte man, dass ein Ork gesichtet worden sei. Seltsam dachte ich, ein Ork mitten im Herzen Larhgos? Das nächste was ich hörte war jedoch, dass die Schwarz-Weiße Garde ihn gefunden und zur Strecke gebracht haben soll.

Ergänzung Aquarius: Dieser Ork wurde u.a. von der Garde und von Sophie Oswald gesichtet. Ich war seitens der Dorfbevölkerung informiert, dass dieser Ork unter "Naturschutz" stehe. Wie auch immer; wir von der Garde taten das einzig Richtige: Ihn zur Strecke zu bringen!

Es war sowieso ein seltsames Aufkommen von bewaffneten Gruppen. So waren anwesend die Averbergener Garde, eine bewaffnete Gesandschaft aus Frosthier, die Schwarz-Weiße Garde, die vor einiger Zeit vom Reichsritter Langoras gegründet wurde und deren Sinn und Zweck nicht ganz klar war (Es gab Gerüchte, dass sie nur der Königin unterstehen, laut eigener Aussage waren sie gegründet um das Böse, durch das schwarz symbolisiert, zu vernichten und für das Gute, symbolisiert durch das weiß, zu kämpfen, und die Königin sprach am vorletzten Tage davon, dass die Garde einzig und alleine gegründet worden sei um Langoras zu bewachen, dazu jedoch später mehr), und eine gerüstete Gruppe aus Pallyndina, die sich selbst die Greifen nannte und nach einem Gemahl für die eigene Fürstin suchten. Wahrlich ein bunter Haufen.

Ergänzung Rhavin: Die Gesandschaft aus Froshtier bestand aus dem vom Frosthierer Rat gewählten Truchseß Hakon Fraoch, dem bekannten Magier Warg, der Magistra Aludra und ihrem Lehrling sowie 7 Soldaten des Froshtierer Eisbanners. Waren angereist um der Königen wie angeordnet Bericht über die Lage in unserer Grafschaft zu erstatten.)

Hinzu kamen noch die weniger gerüsteten, aber ebenso bewaffneten Skruts, eine seltsame aber nette Gruppe von Menschen, die aus einem Sumpfgebiet kamen und gar ungewöhnliche Gebräuche hatten, und eine Gruppe von Suchern nach Wissen, die wohl als Mönche durch die Lande zogen und mit jedem sprach, der ihnen Wissen zu geben vermochte.

Nicht vergessen sei natürlich der große Hofstaat der Königin!

Es wurden in der Taverne auch wie im restlichen Lande mit einem Aushang 13 wackere Streiter gesucht. Da noch nicht jeder gehört hat worum es sich hierbei handelt, möchte ich die Geschichte kurz zusammenfassen. Die Grafschaft Gerland ist von einem dreizehnköpfigen Dämon überrant worden. Vor Jahren ist bereits ein Versuch diesen Dämon zu töten missglückt, so daß eine andere Möglichkeit gefunden werden musste. Diese tat sich im letzten Jahre in Daasdorf auf: Bereits vor 100 Jahren hatten 13 wackere Helden diesen Dämon besiegt. Diese 13 werden heute in Daasdorf als Heilige verehrt. Langsam tauchten auch die Artefakte dieser Heiligen auf. Mir bekannt sind die Flöte und das Schwert des Kalimar und der Dolch der Britta. Dies sei genug ob dieser Geschichte.

Am Abend überschlugen sich die Ereignisse in dem sonst doch so friedlichen Örtchen.

Ergänzung Maria Rath: Bei unseren außerordentlichen abendlichen Dorfversammlung gab Ricklef bekannt, dass er in Zukunft nicht mehr für das Amt des Dorfschulzen zur Verfügung stehen werde und das in zwei Tagen die Neuwahl anstände. Mehr noch er erinnerte uns an die jährlichen Abgaben an die Königin.

Spaäter tauchten um die Dorfeiche herum fünf seltsam leuchtende Pflanzen auf. Ich untersuchte sie, jedoch fand ich keine Anzeichen von Leuchtmoosen oder sonstigen mir bekannten Kindern der Natur, die des Nachts leuchten. Die Pflanzen waren in einer Art angeordnet, die wohl aussah als würden sie den Baum bedrohen - oder schützen.

Dann tauchten Waldkobolde auf, die von sich selbst behaupteten eigentlich so groß wie Grashalme zu sein, jedoch von einem Mann in weißer Kleidung in die Größe von Menschen verzaubert wurden. Es stellte sich erst später heraus, dass die beiden wohl durch ein seltsames Tor gingen, und dahinter diesen Mann trafen, mit dem sie dann erstmal etwas Schabernack trieben.

Diese Kobolde, deren Namen ich leider wieder vergessen habe, wurden ersteinmal in das Gefängnis geworfen, da nicht klar war ob es sich um finstere Kreaturen handelte oder nicht. Der Graf der Averbergener wurde gerufen um über die Zukunft der beiden zu entscheiden.

Ergänzung Aludra: Einige Männer der schwarz-weißen Garde und des Frosthierer Eisbanners hatten die Kobolde am Rande des Dorfes entdeckt und konnten zunächst nur das Männchen, "Murks", einfangen. Frosthierer Männer fanden später auch das Weibchen "Hicks". Weil zunächst nicht klar war, welcher Art die Wesen angehörten, brachten wir sie zum Kerker, wo wir aber leider nicht die Unterstützung des Büttels oder des Schulzen bekamen, weil sie schlicht und einfach nicht aufzufinden waren. Als sich meine Schülerin Liana noch mit den Wesen unterhielt und sich von ihrer Harmlosigkeit überzeugte, erschien die Lorgum-Priesterin und forderte lautstark eine Rechtfertigung von uns darüber, wieso wir einfach zwei Fremde in den Dorfkerker geworfen hätten. Graf Hernando von Averbergen konnte das Problem jedoch lösen.

Ersteinmal wurde die Verhandlung wegen der Kälte in die Teestube verlegt, wo der Magier Meldron die beiden befragte. Eremos, der Druide des Dorfes, sprach sich für die beiden Kreaturen der Natur aus, und so durften sie frei umherziehen.

Anschließend geschah für Stunden nichts neues. Die Kobolde schienen nicht sonderlich erpicht darauf wieder zu ihrer Heimat und ihrer natürlichen Größe zurückzukehren, und weichten jeglichem Hilfeversuch diesbezüglich aus. Die seltsamen Pflanzen um den Baum konnte ich auch nicht weiter einordnen, und wollte sie erst einmal bei Tageslicht begutachten. So beschloss ich zu Bette zu gehen.

Als ich jedoch bereits entkleidet unter den warmen Decken lag hörte ich direkt vor meinem Fenster Geschrei. Eine Person ward wohl bewußtlos gefunden! Ich hörte auch die Stimmen von Heilern, die bereits daran waren ihn zu untersuchen, und auch die Rufe nach Magiern. Mit Magie kann ich nichts anfangen, und so entschloss ich mich doch zu schlafen. Die folgende Unterhaltung fand jedoch vollständig vor meinem Fenster statt, so daß ich es direkt mitbekam. Es war wohl ein Mann im Wald gefunden worden, der binnen Minuten sichtlich alterte. Es waren auch seltsame geisterhafte Wesen am Dorfrand gesichtet worden, die ihn zu sich riefen und ihn mit sich tanzen ließen. Der arme Mann konnte jedoch nicht berichten, war er doch vollkommen ohne Bewusstsein, und auch am nächsten Tag vermochte er nicht viel mehr als seelig zu lächeln und vor sich hin zu summen.

Ergänzung Aquarius: Tatsächlich wurde ein armer Recke Opfer dieser Weibchen. Von dem ich hörte, der wurde aus dem Zelt gezogen!!!

Ergänzung Salome: Meine Schwester und ich waren ebenfalls des nachts im Wald, um einige Kräuter zu sammeln. Wir haben weder etwas ungewöhnliches gesehen noch etwas gehört! Schade eigentlich, ich hätte auch gerne mal einen Geist gesehen... so aus der Ferne... Allerdings frage ich mich, was der Mann nachts im Wald zu suchen hatte!!! Hat er sich von den Wesen etwas versprochen???

Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag.

Freitag

Göran: Bei einer großen Versammlung am frühen Morgen sprach die Königin zu den anwesenden und erklärte, dass sie noch Angehörige für ihren Hofstaat sucht, und ob sich nicht noch freiwillige finden würden. Und in der Tat, es fanden sich auch ein Magier - der Meister Hora, der mir aus Reichenstein in Erinnerung geblieben war - und ein Kanzler, den ich nicht kannte.

Ergänzung Salome: Mir erschien der Aufrtag sehr gefährlich, er weckte aber auch meine Neugier. Na gut, ein wenig trotz war auch dabei. Ich konnte das Gerede meiner Familie und auch unseres Büttels kaum noch ertragen: "Dich kriegen wir auch noch unter die Haube. Aber diesmla suchen wir einen anständigen Kerl für Dich aus! Wird langsam Zeit für Dich!" Puh, bla bla, bla... Also erkundigte ich mich beim Münzmeister Astralus. Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, dass eine einfache Nachfrage anscheinend zu einem setzen auf die Liste führen konnte...

Auch kündigte die Königin an, dass die Untersuchung und Verhandlung ob der Vorwürfe der Schwarzen Magie an die Dorfmagierin Hanna jetzt von einem Tribunal geführt werde, das aus der Hohepriesterin der Alina, dem neuen Hofmagier und dem Reichsritter Langoras bestand.

Ergänzung Maria Rath: In unserer allmorgendlichen Dorfversammlung betone Ricklef abermals seinen Rücktritt und wir sammelten die ersten Vorschläge für neue Anwärter. Anschließend schenkte die Dorfgemeinschaft meinen Beschwerden gegen Adors unfleglichem Umgang mit den Heiligenschreinen ihr Ohr. Gemeinsam legten wir ein angemessenes Strafmass fest, welches ihn dazu verpflichten sollte zu jedem abendlich ausgeschenkten Getränk einen Segenwunsch auszusprechen. Letztlich verwies ich nochmals auf die Beichtmöglichkeit im Tempel vor der hohen Festlichkeit, welcher Sinnvollerweise viele folgten.

Ergänzung Salome: Ja, ja, beichten ist eine gute Sache! Dank an Maria, dass sie meiner Schwester ins Gewissen geredet hat! (Auch, wenn es nicht viel gebracht hat...)

Im Wald fand sich plötzlich eine sehr detaillierte Zeichnung am Boden, die aus Ästen und Zweigen bestand und zwei sich anblickende Gesichter darstellten, mit dem Text darunter: "Grodi" und "Nuri". Es war ein Rätsel woher diese Zeichnung kam. Eremos sagte, er würde es für einen Kinderstreich halten, wenn nicht so viele seltsame Ereignisse hier in letzter Zeit geschähen wären. Da Geister nun einmal mit den Menschen gerne in Rätseln sprechen um auf wichtige Ereignisse aufmerksam zu machen, versuchte ich dieser Zeichnung auf die Spur zu kommen. Die Waldkobolde, nach denen ich fast den halben Tag suchen musste - sie schienen vom Erdboden verschluckt - konnten mir jedoch auch nicht helfen, so daß ich hier nicht weiterkam. Es wird sich wohl wirklich um einen Kinderstreich gehandelt haben - wenn auch ein schöner.

Ergänzung Aquarius: Diese Zeichnung wurde schon seit der Ansreise am Donnerstag von etlichen entdeckt, einen Reim konnte sich aber niemand darauf machen Ich vermute mal, dass das nicht Conbedingt da war

Die Kobolde hatten derweil andere Sorgen. Sie verteilten Tränke an jeden der wollte, die jedoch seltsame Wirkungen hatten. So gab es wohl eine Frau, die sich anschließend für einen Mann hielt, und versuchte andere Frauen für sich zu gewinnen - mit Klaps auf den werten Hintern, vor die Füße fallen, und ähnlichem. Der armen Frau war das anschließend so peinlich! Auch ein Mann bekam einen Trank und hielt sich für eine Frau. Er soll irgendwann vollkommen aufgelöst von der Toilette wiedergekommen sein, und berichtete, dass er, pardon, dass sie zwischen ihren Beinen etwas vorfand, das dort bei einer Frau absolut nicht hingehörte. Die Namen seien aus Schutz für die betroffenen hier nicht genannt.

Ergänzung Salome: Ähm, eines habe ich gelernt: tausche keine Tränke mit Kobolden, wenn Du sie vorher nicht an anderen Personen ausprobiert hast... Ich wusste gar nicht, dass unser Büttel so schnell laufen kann! Auf diesem Wege möchte ich mich auch noch mal bei den Frauen entschuldigen, denen ich eventuell zu nahe getreten bin... (räusper!) Ich kann wohl nur froh sein, dass ich mir keine eingefangen habe!

Kommentar Felidae: Das kann man wohl sagen!... Entschuldigung angenommen.

In einer weiteren Ansprache der Königin wurde die Verurteilung Hannas als Schwarzmagierin bekanntgegeben. Sie soll in zwei Tagen, als am letzten Tag des Jahres, verbrannt werden. Dies sorgte für einen Aufruhr im Dorf, hatten die Bewohner sich doch so sehr gewünscht, dass ihre geliebte Dorfmagierin freigesprochen würde.

Anmerkung Salome: Wir Dörfler waren natürlich sehr entsetzt! Unsere Hanna - eine Schwarzmagierin?Wir konnten einfach nicht glauben, dass Hanna durch und durch schlecht sein sollte, schliesslich hatten wir einige Zeit Tür an Tür mit ihr gelebt und ich kann für mich sagen, dass ich sie als einen sehr liebenswerten Menschen kennen- und schätzen lernen durfte. Regonald, Lyssandra und ich sollten stellvertretend für unser Dorf ein Gnadengesuch an die Königin richten.

Alsbald suchte ich auch das Gespräch mit der guten Sina, der Hohepriesterin der Alina, ob der seltsamen Pflanzen um den Baum. Sie schien ebenso besorgt wie ich, und versprach zu ihrer Göttin zu beten und zu erfragen um was es sich dabei handelt wenn diese Dinge wieder erscheinen. Eine bezaubernde Person, diese Sina.

Ergänzung Maria Rath: Auch ich hatte das Vergnügen mich mit der Alina-Priesterin unterhalten zu dürfen, wobei auch mein Anlass kein angenehmer war. Mehrere meiner Schützlinge und sogar einige der Durchreisenden hatten dermaßen fürchterliches zu berichten, das es mir ein Wissensabgleich sinnvoll erschien und sich das Eingreifen in weltliches Geschehen geradezu aufdrängte. Es wurde immer mehr zur Gewissheit, dass eine mögliche Befreiung Gerlands mit der unserigen, dorfeigenen Geschichte eng verwoben war. Auch in den Gesprächen mit unseren Gästen traten immer mehr die Heiligen, Kalimars Erbe und Brittas Dolch in den Vordergrund.

Ergänzung Maria Rath: So kam es dazu, das mich der Hammerburger Magier Thalion Sturmfels bei der Analyse eines Artefakts, welches er mit Kalimar in Verbindung brachte um Hilfe bat. In unserem dorfeigenen Tempel ließ uns Lorgum schließlich auch die gewünschten Informationen zukommen. Nach starken Glaubenszweifeln, ob des Todesurteils in meinem geweihtem Heiligtum, gab mir diese Botschaft neue Kraft auf der Suche nach der Wahrheit.

Auf einer etwas abseits gelegenen Wiese hatten nun der Magier Meldron und Aquarius versucht den Dolch, der vor einem Jahr aus dem Totenreich geholt wurde, mit den Mitteln ihrer Magie zu untersuchen. Das Ritual misslang auf grausame Weise: Der Dolch zwang Meldron dazu auf sich selbst einzustechen. Seine Hand und der Arm waren über und über von Blut übergossen. Man ließ mich jedoch nicht näher heran, da bereits die gute Sina vor Ort war - und eine bessere Versorgung als durch sie kann ich mir nicht vorstellen. Nach diesem Ritual wollte Langoras natürlich den Dolch nicht mehr an sich nehmen. Ich hörte jedoch später, dass die Königin ihm befahl diesen Dolch wieder an sich zu nehmen, so dass ihm keine Wahl blieb.

Ergänzung Aquarius: Wie die Untersuchung ergab, war der Dolch wohl eine Präsenz des Ischtar selbst, so dass sich dieser einen Dreck um den von Meldron und mir gezogenen Schutzkreise scherte. Ich ward gelähmt, Meldron musste auf sich selbst einstechen. Zu dumm, dass ich dadurch nicht einmal den äußeren Schutzkreis hätte brechen können und so Meldron jegliche Hilfe versagt gewesen wäre, zum Glück hielt diese Lähmung nur ein paar Sekunden...

Ergänzung Aquarius: Brenzlig wurde die Situation danach. Wir wussten ja nun in etwa, wie gefährlich dieser Dolch ist und dass sein zukünftiger Träger verdammt wäre, zu morden, was ja leider auch geschah. Also aktivierte ich wieder den äußeren Schutzkreis, auf dass kein Körper ihn überschreiten möge. Doch der Dolch verführte umstehende, den Dolch dennoch zu nehmen, was zu einigen sehr hitzigen Diskussionen führte. Meldron und ich wurden so paranoid, dass wir nicht einmal Langhoras glaubten, als er sagte, er käme von der Königin mit dem Befehl, den Dolch zu nehmen. Was mir auch eine unangenehme Bestrafung einbrachte *Grummel*

Ergänzung Aludra: Auch einige der Frosthierer wurden von jenem Drang erfasst, den Dolch an sich zu nehmen, ein Gebet im Lorgum-Tempel konnte sie jedoch davon befreien.

Felidae: Während des Rituals von Meldron lernte ich einen der Mönche, der Wissenssammler, Bruder Erk (oder Erg? sorry, wenn ich den Namen falsch schreiben sollte!) kennen. Wir führten eine sehr anregende Unterhaltung über Magie und als er bemerkte, dass ich mich für Schriften interessiere, zeigte er mir ein sehr interesantes Pergament, welches mittels einer Geheimschrift verschlüsselt war. Es handelte sich wohl um einen magischen Text aus einem Klosterarchiv. Dieses Pergament erweckte mein Interesse und wir stellten allerlei Überlegungen an, wie diese Codierung zu knacken sei. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag hinter der Taverne, wo er an dem Schriftstück weiterarbeiten wollte. Doch ärgerlicherweise "verschwanden" diese Mönche, bevor wir zu einem Ergebnis kamen. Wenn ich den in die Finger bekommen sollte...

Im Wald wurde nach der Dämmerung ein Stab gefunden, auf dem sich seltsame Runenzeichen befanden. Da ich jedoch die Erlebnisse mit dem armen Mann aus der letzten Nacht noch lebhaft in Erinnerung hatte, bat ich Felidae, die mitgereiste Magierin, mir eine Abschrift anzufertigen. Ich hörte später, dass sie und ihr Begleiter Nikodemus keine Abschrift anfertigten, da es sich nicht um Larhgotische Runen handelte, und ich (sic!) sie wohl nicht lesen könne. Schade, denn am nächsten Tag waren die Runen derartig verwischt, dass sie überhaupt nicht mehr zu erkennen waren.

Anmerkung Felidae: Ein Glück, daß wir überhaupt von der Teestube wegkamen. Wir stellten einen Tagelöhner (einen Hansen oder so... es hieß, er sollte mal in geistiger Umnachtung in den Nachttopf des Büttls uriniert haben. Ein Glück, daß er den auszuschenkenden Tee Tee sein ließ) und einen Elfen für die Teestube an. Es hieß später, daß wir wohl besser bezahlten als die Königin(!)

Als es Nacht wurde zeigten sich plötzlich unheimliche Risse um den Baum wo zuvor die Blumen gestanden hatten. Ich war besorgt um den alten Baum, und setzte mich zwischen zwei Risse um dem Baum zu lauschen. Zwischen den freudigen Berichten über den nahenden Frühling, das gute Erdreich und das Wasser hörte ich jedoch immer wieder auch trauriges, gar beängstigtes und verunsichertes. Etwas geschah, was diesem Baum in keinster Weise gefiel. Ich hoffte, dass die Priesterin der Alina ihm helfen konnte, denn ich vermochte es nicht.

Die gute Sina sprach mich auch einige Zeit später an und berichtete mir ob der Herkunft dieser seltsamen Risse, die ihre Göttin ihr offenbart hatte. Ich denke es ist im Sinne Aller wenn dieses Wissen nicht weiter verbreitet wird, und nur so viel bekannt bleibt: Der Baum muss dort stehen bleiben, und er muss stark bleiben. Sie versprach mir den Baum und den Boden ihrer Göttin zu weihen und so zu versuchen diese Risse zu verschließen. Auch fragte sie mich ob mir Leute bekannt wären, die seltsame Albträume oder Visionen hatten, jedoch musste ich dies verneinen. Es scheint mehrere hiervon gegeben zu haben, jedoch hatte ich davon nichts mitbekommen. Ich führte anschließend noch ein langes Gespräch mit ihr über ihre Göttin und ihren Glauben, und ich denke, dass ich muss mich wiederholen: Eine bezaubernde Person. Alinas Wille und Wirken entsprechen meinen Wünschen und Handeln. Ich war an diesem Abend auf wundersame Weise sehr glücklich, erfüllt von einer Lebensfreude und Zuversicht in die Zukunft. Ich werde das so schnell nicht vergessen.

Ergänzung Aludra: Am selben Abend gab es auch noch ein Treffen jener, die sich auf den Aufruf der Königin hin gemeldet hatten, um für die Befreiung Gerlands zu kämpfen. Wir waren insgesamt etwa 30 Freiwillige (obwohl Hannah wohl eher unfreiwillig da war). Königin Miraii betonte noch einmal, dass nur die Freiwilligen zum Kreis der Dreizehn bei diesem Treffen anwesend sein durften, woraufhin noch einige gingen. Die vier Wissensbewahrer erbaten sich jeoch das Recht, trotzdem bleiben zu dürfen, dem die Königin zustimmte (auch wenn mir das schon da nicht recht war - man sah ihnen doch an, dass sie nicht mitgehen würden - hätte ich doch nur ahnen können, was sich daraus noch ergeben würde). Astralus verlas Teile der Prophezeiung und wir Anwärter stellten uns einander vor, dann wurde das Treffen auch schon wieder beendet.

Ergänzung Salome: Im Anschluss wurde die Liste der Freiwilligen aufgerufen. Ich war erschrocken, dass mitgeteilt wurde, dass auch ich auf dieser Liste stehen würde. Meine liebe Familie und auch andere Dorfbewohner hatten mir gezeigt, dass sie mich doch ganz gerne (auch ohne Mann!) in ihrer Mitte haben, so dass ich nicht länger grollen und sie einfach verlassen konnte. Also liess ich mich von der Liste streichen und freute mich, dass ich im Schoss meiner Familie bleiben würde. Eigentlich habe ich sie ja ganz gern. Ich konnte ja nicht ahnen, dass es das Schicksal anderes mit mir vor hat...

In dieser Nacht wollte Eremos mit einigen Begleitern in den Wald gehen um dort diese geisterhaften Wesen, die er für Waldgeister hielt, zu rufen und dann endgültig zu bannen. Das Rufen gelang ihm wohl, jedoch das Bannen überstieg seine Kräfte. Es handelte sich um Geister von Verstorbenen, und über diese hat sein Gott keine Macht.

Ergänzung Rhavin: An diesem Abend gewährte uns Könignin Miraii eine Audienz in der Taverne, wo unser Truchseß von der Lage der Grafschaft Frosthier sprach und ein Geschenk der Grafschaft übergab. Er berichtete über das verschwinden des alten Grafen Oremo mitsamt seiner treuen Begleiter, über die chaotischen Zustände in Frosthier bis der Rat ihn als Truchsess ernannt. Dem Reichsritter Langoras gab ich noch einen kurzen Bericht über die militärische Lage bei uns und den Konflikt mit den Nordmännern. Später sollte der Truchsess noch ein langes Gespräch mit dem Kanzler ihrer Majestät unter vier Augen führen.)

Als die Berichte in das Lager kamen, dass im Wald die Nymphen (wie sie mittlerweile genannt wurden) aufgetaucht waren, stürmte eine Horde von Bewaffneten, allen voran die Frosthierer, in den Wald. Trotz meiner Warnungen musste jeder Kämpfer selbst erfahren, dass diese Kreaturen gegen deren Stahl absolut unempfindlich sind. Alsbald gab es den ersten Toten, der wohl zu lange mit diesen Kreaturen tanzte. Ein Elf konnte nur gerettet werden indem ihm seine Freunde einen Schlag auf den Hinterkopf gaben und ihn herauszogen.

Anmerkung Salome: Und ich habe schon wieder nichts davon mitbekommen... seufz

Ergänzung Rhavin: Schade nur, das unsere Soldaten nicht wirklich versucht hatten, die "Nymphen" zu bekämpfen. Eigentlich hatten sie tagsüber vernommen, das diese Wesen jeden Mann vernaschen, der ihnen im Wald über den Weg läuft. Der Elf unserer Truppe hatte keine Angst vorm altern, und der Rest hat wohl nicht nachgedacht. Also gingen 4 von unseren Männern nach Dienstschluss - will heissen das der Truchsess, die Frau Hauptmann und ich schon im Bett lagen - in den Wald um nach diesen Frauen zu suchen - ungerüstet und nur leicht bewaffnet. Als ich dann später von einem panischen Soldaten geweckt wurde hatte diese Wesen schon zwei von unseren Leuten in ihrer Gewalt. Ich ging in den Wald und fand meinen Kameraden Samir schon tot vor. Daraufhin ließ ich den Truchsess und die Frau Hauptmann wecken und begab mich tiefer in den Wald. Hier traff ich die Streiter der

Schwarz-Weissen Garde, und mit ihnen gelang es dann, den letzten Mann - den Elfen - den "Nymphen" zu entreissen. Ihm war nichts passiert - jedenfalls ließ er sich nichts anmerken.

Alsbald erkannten selbst die stärksten Recken, dass sie hier nicht viel ausrichten konnten, und es wurde nach den Frauen des Dorfes gerufen. Diese konnten sich wohl etwas mit den seltsamen Kreaturen unterhalten bevor diese wieder verschwanden, so daß bald bekannt war, dass es sich um die Geister verstorbener Daasdörferinnen handelte, die zu ihren Lebzeiten nicht verheiratet wurden.

Es sollte nicht verschwiegen werden wie diese Unterhaltung durch eine Frau, die recht früh aus dem Wald kam, beschrieben wurde. Auf die Frage was denn dort vor sich geht antwortete sie:

  • "Ein Haufen zickiger Weiber. Nicht alle sind Nymphen."

Ergänzung Rhavin: Dieser Kommentar kam von unserer Frau Hauptmann, nachdem sie geweckt wurde und erfahren musste das a) einer ihrer Männer tot ist und b) unsere Männer nachts nach diesen Nymphen gesucht hatten. Ihre Stimmung war dementsprechend "leicht entnervt" ;-))

Als ich dann noch hörte wie eine Frau sagte, "Jetzt müssen wir Frauen das in die Hand nehmen" dachte ich, dass es jetzt Zeit wäre zu schlafen, da es für mich ja nichts mehr zu tun gibt.

Ergänzung Felidae: Welch ein Schwachsinn auch: eine Horde Männer stürmt in den Wald, um männervernaschende "Nymphen" zu jagen. Was dachten sie, was sie gegen diese Geister, gegen die nicht einmal die Kraft der Elemente wirkte ausrichten können? Einen von ihnen konnte ich noch der Tanzrunde entreißen, dann konnten wir nur noch dafür sorgen, daß sie den Männern nicht zu nahe kamen, versuchen mit ihnen zu reden (einige von ihnen entpuppten sich wirklich als zickig) und zusehen, wie sie in ihren Gräbern verschwanden, um "schlafen zu gehen". Obiges Zitat stammt wohl übrigens von mir. Ich sammelte noch diesem Abend noch die meisten von uns Frauen zusammen, um einen Plan zu überlegen. Wir einigten uns auf ein Treffen am nächsten Mittag.Dennoch hatte ich das Gefühl, daß bei den meisten einiges an Desinteresse bestand. Lediglich meine Kollegin in der Magie, Aludra, Magistra des Feuers, die ich schätzen lernte, die Schwester der Rena Mollenhauer und eine Bedienstete des Königs, sowie Aquarius (oh, ein Mann) zeigten meines Erachtens Begeisterung für die Lösung dieses Ereignisses.

Anmerkung von Hannah: Bei den Wesen handelte es sich nicht um Nymphen, wie irrtümlich von vielen angenommen, sondern um Wilis. Mit der Sagenkunde scheint es wohl beim durchschnittlichen Abenteuerer nicht allzuweit her zu sein ;-)

Ergänzung Maria Rath: Und wir Frauen nahmen das in die Hand wozu die Männer nicht fähig waren ohne ihren Kopf zu verlieren. Einige Frauen unterhielten sich mit den Willis und versuchten etwas über ihre Herkunft und den Grund ihres Erscheinens herauszufinden. Das gestaltete sich allerdings als nicht so einfach, da die Willis an diesen Gesprächen nur wenig Interesse zeigten, sie als langweilig deklarierten und viel lieber tanzen und singen wollten. So tanzten dann auch einige Frauen mit ihnen und schafften es wenigsten ihnen ihre Namen zu entlocken. Sie hießen Lisa, Lili, Alena und Rena. Trotz der im dorfgebräuchlichen gleichen Nachnamen war den Dörflern nur einer der Namen bekannt. Es handelte sich um den Namen der als Kind verschwundenen Rena Mollenhauer. Doch die fehlende Kenntnis im Umgang mit Willis, der sich sonstigen überschlagenden Ereignisse und die Tatsache ihres dann doch schnellen Verschwindens zurück in die Gräber führte dazu das in dieser Nacht nichts weiter heraus gefunden wurde.

Anmerkung Salome: Nachdem meine Schwester und ich einige Kräuter gesammelt und auf das Wohl von Hanna und Jossef getrunken haben, begab ich mich zur Nachtruhe (nicht ohne mich davon zu überzeugen, dass der Nichtsnutz Derfell meine Schwester nicht beehrt! Einer muss sich ja um die Tugend von Tulea kümmern! Es herrschen ja anscheinend merkwürdige Sitten in der Garde... Wenn man die so reden hört... Da soll der Derfell mal lieber unter seinesgleichen bleiben...Obwohl, der Graf hat ja versichert, dass Derfell Tulea heiraten muss, falls dieses Techtelmechtel Früchte tragen sollte. Vielleicht wird er ja sogar mal Ritter?) Ich habe mich damit abgefunden, dass ich anscheinend keine Geistwesen sehe.

Ich hatte jedoch keine geruhsame Nacht. Als ich gerade hinweggeschlummert war, sah ich plötzlich vor mir einen Mann mit riesigem Hut, weißem Gewand und einen Stab in der Hand. Er bedeutete mir ihm zu folgen. Wir gingen durch einen tiefen Wald und kamen auf eine große Lichtung, die von Fackeln erleuchtet wurde. Es war totenstill, bis auf einmal Kampflärm zu hören war. Ein Teil der Averbergener Garde stürmte auf die Wiese, verfolgt von einer unheiligen Horde aus Skeletten. Sie kamen nicht weit, denn auch von der anderen Seite kamen Skelette auf sie zugestürmt. Es war kein Kampf, sondern ein Gemetzel, und vor meinen Augen starb ein Averbergener nach dem Anderen. Ich hörte noch jemanden Rufen "Warum hat uns die Königin hierher geführt?", dann verschwomm die Schlacht und die Person die mich hergeleitete sah mich an und sprach:

  • Dreizehn Gemeine sollt ihr sein,
    Gefährten Aug in Aug,
    Zusammen sollt ihr streiten,
    Gemeinsam könnt ihr siegen.

Ich erwachte schweißgebadet und konnte diese Worte noch auf einen Zettel schreiben.

Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

Ergänzung von Kurt: Auch ich hatte einen ganz ähnlichen Traum in jener Nacht. Ich erinner mich daran, dass Lorgum erklärte, wir wüßten schon viel und befänden uns auf einem guten Weg. Außerdem zählte er drei der guten Eigenschaften auf, die wir bereits bewiesen hätten (Ich glaube: "Mut, Ausdauer und Wissen") und fügte hinzu:

  • Aber manchmal braucht man auch den Stab.
    Um auf den Boden zu stampfen und sich Gehör zu verschaffen.

Ergänzung Salome: Auch ich hatte einen merwürdigen, ähnlichen Traum! Ich sah eine Lichtung, von Bäumen umgeben. Man hörte Schrei und schwere Schritte aus dem Wald. Ich erkannte eine Garde, in rot gekleidet, die von dämonischen Kreaturen gehetzt wurden. Sie riefen nach der Schwarz-Weissen-Garde, aber sie waren nicht mehr am Leben. Die dämonischen Wesen metzelten die Garde nieder, bis auf den letzten Mann. Es war so furchtbar anzusehen, dass ich mir sehnlichst wünschte, endlich zu erwachen. Da sprach auf einmal eine sanfte Stimme zu mir: "Hab Mut! Dreizehn Gemeine zogen aus, Aug in Aug, um gemeinsam das Böse zu bekämpfen. Gregor sprang, als der letzte Kopf fiel, ins Tor und versiegelte es. Auf diesem Tor wurde eine Eiche gepflanzt, das Tor zu versiegeln." Ich erkannte die Stimme der Alina. Sie sprch mit einer Stimme, die die Schrecken des Traumes besänftigte und Mut machte.

Samstag

Da mich die gute Sina ja auf Albträume angesprochen hatte, und ich ob meines Traumes mir göttlichen Rat erwünschte, suchte ich die Priesterin der Alina auf und erzählte ihr von dem Traum. Sie war überrascht, war es jedoch ein vollkommen anderer Traum als die, über die gestern einige berichtete. Sie bat mich doch der Lorgum-Geweihten des Dorfes, Maria, davon zu berichten, und so machte ich mich auf den Weg zum Tempel. Nach der Beschreibung des Traumes war Maria stark überrascht und erklärte mir wen ich denn dort im Traume getroffen hatte: Lorgum, den höchsten Gott der Larhgoten. Als Nichtlarhgot war mir dies nicht klar gewesen. Übrigens auch dem Spieler nicht, was die Szene einfach herrlich realistisch machte *g*

Es stellte sich heraus, dass noch mehr einen solchen Traum hatten. Anderen waren andere Götter erschienen, und andere Sprüche wurden gesagt.

Ich weiß bis heute nicht warum Lorgum mich ausgewählt hat. Ich hoffe ich konnte seinen Wünschen entsprechen.

Ergänzung Salome: Ich erzählte unserer Maria von meinem Traum. Sie gab mir den Rat, auf meine innere Stimme zu hören, zu Gregeor zu beten und die Alina-Priesterin aufzusuchen. Als ich vor unserer Dorfeiche vor dem Schrein des Gregors kniete und betete, erschien mir plötzlich alles klar. Es war wohl der Wille einer höheren Macht, dass ich mich dem Zug zum Kampf gegen die Dämonen anschloss und meinen Teil dazu beitrage. Wie könnte ich mich einem solchen Willen verweigern? Die Alina-Priesterin bestätigte meinen Eindruck und sprach mir Mut zu. Bei der Dorfversammlung gab ich meinen Entschluss preis, ich hoffe immer noch, dass mir meine Familie nicht böse ist. Es wird ein schweres Unterfangen - und vielleicht sehe ich diese lieben Menschen nie wieder... Aber - es geht um die Sache! Und damit auch um das Leben dieser Menschen, denn wenn man diese Kreaturen gewähren lässt... ich wage es nicht, den Gedanken zu Ende zu führen...

Und jetzt endlich muss ich dem Derfell auch mal Lob und Anerkennung aussprechen: wenn ich ausziehe, um gefährliche Abenteuer zu bestehen, wird er und die Garde sicher ein Auge auf meine Schwester werfen, oder???!!! So, dass ich, sollte ich unbeschadet zurückkehren, sie sicher in meine Arme scliessen kann (hoffentlich ohne Babybauch :))))) , oder, Derfell?!)

Dank dieser Aufgabe kam ich übrigens auch um meine eigene Hochzeit herum, von der ich zu diesem Zeitpunkt gar nichts ahnte! So ist es, wenn man Liebestränke verkauft. Ich hätte allerdings nir gedacht, dass diese mal gegen mich verwendet werden sollen! An dieser Stelle: Danke, Büttel! Danke, Cousin! Asche auf Euer graues Haupt! Das hätte ich nicht von Euch erwartet!!!

Ergänzung Rhavin: Im Morgengrauen verbrannten wir unseren getöteten Kameraden nach Frothier Art. Allen Soldaten wurde nun verboten, sich ohne Befehl nachts im Wald aufzuhalten. Bald darauf wurde ich zum Feldwebel der Truppe ernannt, um ein wenig Disziplin in den Haufen zu bringen.)

Die Problematik mit den Geisterwesen im Wald wurde weiter angegangen. Die Frauen diskutierten lang und fruchtlos, und ich hörte von Plänen die armen Kreaturen durch ein göttliches Ritual zu vertreiben, was wohl einer ewigen Verdammnis für sie gleichkäme.

Ergänzung Aquarius: Und es wäre richtig gewesen, wären wir sie nicht anders losgeworden! Und ja, die Idee war von mir.

Ergänzung Aludra: Andere Vorschläge waren, dass man die Geister vielleicht über ihren unnatürlichen Zustand aufklären könnte und sie dadurch ins Totenreich zurückkehren würden. Auch wurde vorgeschlagen, die Geister mit Männern (am besten Elfen, da sie nicht durch den Tanz mit den Geistern altern) zu verheiraten, aber welcher Mann lässt sich denn auf so etwas ein...

Ergänzung Felidae: Ich versuchte noch einige Nachforschungen anzustellen, indem ich die Dorfchronik durchlas, leider ohne Ergebnis. Dank nochmals an den Chronisten und neuen Dorfschulzen für den Einblick in die Chronik und sein Vertrauen.

Die Ereignisse an diesem letzten Tag im Jahr überschlugen sich mal wieder. Zuerst einmal tauchte die Frau von Falk Knüppel, der ja sein Gedächtnis verloren hatte, auf und wollte ihren Mann wieder holen. Die jetzige Frau von Falk war da erstmal anderer Meinung, jedoch einigten sich die beiden bald darauf, dass man Falk sowas nicht durchgehen lassen sollte. Die Frau hatte übrigens einen richtig schönen Saarländer Dialekt. Danke dafür. Der Auftritt war absolut genial.

Korrektur Salome: Moment mal! Ich möchte in aller Deutlichkeit darauf hinweisen, dass ich nicht die jetzige Frau des Knüppels bin! Im nachhinein bin ich auch sehr froh, dass es nicht zu einer Hochzeit im letzten Jahr gekommen ist. Dieser Halunke hatte noch am Abend zuvor beteuert, dass er nicht verheiratet sei und am nächsten Tage stürmt auf einmal eine resolut wirkende Frau auf mich zu! Sie beschimpfte mich in einem breiten Dialekt als Ehebrecherin und warf mir vor, ihren Mann verhext zu haben! Was für eine derbe, und vor allem unwahre Unterstellung!!! Nachdem mir seine Frau erzählte, dass Falk ja eigentlich "nur mal eben" einen Auftrag erledigen wollte, sich danach aber nicht mehr bei ihr gemeldet hatte und auch seine beiden Kinder im Stich gelassen hatte, empfand ich grosses Mitleid für diese Frau! So etwas konnte man ihm nicht durchgehen lassen!!! Also schlossen wir uns zusammen! Dem Knüppel fiel fast die Suppe aus dem Gesicht, als wir ihn gemeinsam in der Taverne zur Rede stellten! Seine anschliessende Flucht brachte ihm recht wenig ein, da er ja irgendwann zurückkehren musste! Er wurde von dem rechtschaffenden Büttel erwartet, der ihn einbuchtete! Dort hatte er genügend Zeit, um über eheliche Pflichten nachzugrübeln und es gab der ein oder anderen Gelegenheit, ihn mit Wacholderbeeren zu bewerfen...

Die Königin sprach nochmal zum Volk und lies Hanna frei, unter der Bedingung, dass sie nach Gerland reist und dort gegen den Dämon kämpft.

Dann hörte ich noch, dass ein alter larhgotischer Held in voller Rüstung aus einer Rauchwolke trat und dem aktuellen Träger des Schwertes von Kalim erschien.

Korrektur von Kurt: Dies war wohl (den Erzählungen nach) der Paladin Harm, dem die Gerländer bereits in Hornwall begegnet waren. "Alter larhgotischer Held" trifft wohl nicht ganz zu, Harm scheint eher ein ein abgesandter Lorgums (oder Crons?) aus einer anderen Welt zu sein.

Korrektur von Warg: Ha, das ich nicht lache -- Ein Held oder abgesannter Lorgums oder Crons? Das ist ein drecksgemeiner Halunke, er hat versucht mich zu erschlagen als ich schwer verletzt am Boden lag. Nur mit viel Glück, der Hilfe der guten Götter Larhgos und Kurts Heiltränken habe ich überlebt. Und das alles nur weil ich eine Hexe die mit Orks paktierte hingerichtet habe. An alle Zweifler -- meine Unschuld wurde klar in einem Gottesurteil bewiesen. Also ich kann nur Alle vor diesem Kerl warnen...

Hinweis SL: Die Szene die Du beschreibst ist Folge eines Outtime-Missverständnisses. Ich würde das fürs Spiel nicht überbewerten. Alternativ hätten wir auch die ganze Szene für ungültig erklären können. Aber das wäre noch ungeschickter gewesen. --TilmannHolst, 22.4.2004

Dem guten Schmied flog ein Werkstück aus der Zange ins Gesicht, traf jedoch zum Glück kein Auge sondern nur die Nase. Das war real. Rettungswagen-Einsatz, aber es war zum Glück wirklich nichts schlimmes passiert.

Nun da für mich nichts zu tun war als auf das Ritual der guten Sina für den Baum zu warten wollte ich ergründen wieso Lorgum ausgerechnet mir diesen Traum sandte, und so machte ich mich auf den Weg zu Maria. Auch überlegte ich, dass ich den Satz von Lorgum dringend Langoras sagen musste, der ja für die 13 auch verantwortlich war. Dies schien mir ein guter Plan für den Tag zu sein, jedoch hörte ich Lärm aus der Richtung des Lorgum-Tempels, und was musste ich erfahren: Langoras hatte mit dem Dolche die arme Maria niedergestochen, und ward sofort von seinen Wachleuten niedergeschlagen worden! So war nicht nur ein großes Unglück geschehen, sondern ich konnte auch keine Konsequenzen aus meinem Traum ziehen, und ich wusste nicht ob dies nicht wichtig für Gerland gewesen wäre.

Langoras muss einen langen Weg durch das halbe Lager gegangen sein, vorbei an trainierenden Recken und anderen Leuten, ständig im Kampf gegen den Dolch, der ihn zu diesem Mord trieb. Es war auch gewöhnlicher Mord: Auch die heilige Britta der Daasdorfer, von der dieser Dolch ja stammte, begang einen Mord mit diesem Dolch bevor der Kampf gegen den dreizehnköpfigen gelang.

Ergänzung Aquarius: Und es kommt noch schlimmer! Ich war nämlich gerade bei der Priesterin, als der Mord geschah! Ich ersuchte ihre Erlaubnis, die Geister auszutreiben, da sah ich Langhoras hereinkommen, gebückt und stöhnend. Ich war überrascht, doch eh ich mich versah, stürzte er sich mit dem Dolch schon auf sie. Mir blieb nur noch, Langhoras mit zwei Hieben niederzustrecken, auf dass er von ihr abließ. Doch steckte der Dolch im Bauch der Priesterin. Ich rief sofort Hilfe herbei, verband sofort den Bauch um den Dolch herum. Denn ziehen wollte ich den Gewiss nicht! Schnell kamen Heiler mit Tränken, auch Sina war bald zur Stelle, doch vergebens, die sollte wohl sterben.

Natürlich war das Dorf aufgebracht und verlangte eine gerechte Bestrafung Langoras', hatte er doch die beliebte Dorfpriesterin ermordet.

Kommentar Aquarius: Was wohl jeder unter dem Einfluss des Dolches getan hätte.

Ich wollte mich denn auch von der guten Maria verabschieden, und setzte mich zu der aufgebahrten Leiche in den Tempel. Als ich gerade meine Worte ansetzen wollte hörte ich draußen plötzlich Eremos Stimme. Ein Blick zeigte mir vor dem Tempel eine große Trauergemeinde, und Eremos bat die nächsten Verwandten von Maria ihr lebewohl zu sagen. Dies wollte ich nun wirklich nicht stören, und ging leise aus dem Tempel heraus. Peinlich *g*

Kurz darauf wurde der Schwertträger im Wald tot aufgefunden, ohne das Schwert. Es ging das Gerücht umher, dass die Mönche, die das Wissen suchen, dieses gestohlen haben. Ich weiß nicht was davon zu halten war, aber in der Tat waren sie anschließend nicht wieder gesichtet.

Ergänzung Rhavin: Das Schwert war fortgebracht worden. Die Averbergener Garde, die Schwarz-Weisse Garde und das Frosthierer Eisbanner durchkämmten in Gruppen den Wald und durchsuchten jedes Quartier im und ums Daasdorf - vergeblich. Eine Gruppe Elfen - unterstützt durch unseren Elfen - fanden Spuren die auf eine Flucht hindeuteten.

Ergänzung von Kurt: Ich hörte am nächsten Tage, dass die Wissenssucher sehr überstürzt abgereist seien. Nicht einmal ihr Wechselgeld sollen sie von Edgar angenommen haben. Außerdem ließ man sie am Vorabend ihres Verschwindens aus mir unbekannten Gründen an einer vertraulichen Versammlung teilnehmen, auf der sie von dem Schwert erfuhren und ihren Träger zu Gesicht bekamen. Aus Gründen, die ich hier nicht angeben kann, ist dies vor allem auf meine Verfehlung zurückzuführen.

Ergänzung Felidae: Die Mönche schienen überhaupt sehr, sehr gut über die Geschehnisse und die Artefakte informiert zu sein. Bruder Erk erzählte mir am Vortag so einiges über den Dämon, die alte Geschichte, als der Dreizehnköpfige schon einmal besiegt wurde und die Artefakte, Dinge, die ich noch nicht wusste. Er bezweifelte auch, wie die ausgesuchte Heldengruppe es wohl schaffen wollte, rechtzeitig bis zum Feldzug noch alle Artefakte zusammenzubekommen!

So, nun komme ich wieder zu erfreulichen Dingen. Ich erhielt Nachricht von meiner Gräfin Lyza zu Reichenstein, dass sie in der Nähe verweile, und ich informierte sie darüber, dass die Königin Larhgos zur Zeit hier in Daasdorf residiere. Die Gräfin entschloss sich sehr zu meiner Freude dazu der Königin ihre Aufwartung zu machen. Eine kleine Gruppe vom Helios et Luna-Orden begleitet Sie. Ein Bannerträger vorweg, die Gräfin dahinter, gefolgt von zwei bewaffneten, und dem Gefolge zu dem ich mich auch zähle. Die Königin empfing diese eindrucksvollen Aufmarsch, und hörte mit freude, dass die Gräfin an friedlichen und guten Beziehungen zu Larhgo interessiert ist. Zuerst entschuldigte sich die Gräfin für die schlechte Behandlung, die ihr Vorfahr den besuchenden Larhgoten hatte angedeihen lassen, und versprach dass Larhgoten in Reichenstein unter ihrer Herrschaft immer willkommen seien und dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen werden. Auch berichtete die Gräfin, dass die dunklen Kreaturen, die in Reichenstein gesichtet wurden, langsam ausgerottet werden, so gut und schnell es der Orden von Helios et Luna vermag. Alles in allem ein sehr, sehr erfreulicher Besuch, der die letzten Zweifel an der Güte und Freundlichkeit der Gräfin hinwegfegen sollte. Leider konnte die Gräfin nicht bis zum Yorkfeuer bleiben, so daß wir uns vor Anbruch der Dämmerung verabschieden mussten.

Wenn jemand jetzt verwirrt ist worums gerade ging, möge er den BerichtErntefest2003 lesen...

Ergänzung Salome: Nochmal zu den Steuern! Nur weil ich nebenbei noch arbeite, um an Geld zu kommen (es gab wieder ein schönes Puppenspiel!), muss meine liebe Familie mich nicht ausnehmen! SO!!!

Am Abend weihte die gute Sina, Hohepriesterin der Alina, den Baum auf dem Dorfplatz und die darumliegende Erde der Alina. Als das Yorkfeuer entzündet wurde lehnte ich mich erneut an den Baum um zu erfahren ob es ihm nun besser ging, denn die Risse tauchten nicht wieder auf. Nach längerer Zeit hatte ich immer noch nichts dunkles vom Baum gehört, wodurch ich mir sicher war, dass die Kraft der Alina hier den Baum gerettet hatte. Leider wurde ich beim Zuhören des öfteren von angetrunkenen gestört, einer hob sogar meine Mantelmütze hoch um zu erfahren was ich dort mache. Zum Glück stand neben mir die Hofdame der Königin, eine sehr nette und resolute Frau, die mein Vorhaben wohl verstand und Störenfriede wegschickte.

So wurde sie denn auch des öfteren gefragt was sie denn hier so alleine mache, und sie antwortete, dass sie hier zu dritt seien. Daraufhin wurde sie meist wieder in Ruhe gelassen. Ich hatte später auch noch ein sehr schönes Gespräch mit der guten Dame. Wunderschöner Charakter, ich hatte viel Spaß!

Ergänzung Rhavin: Am Yorkfeuer wurde dann unser Truchseß von ihrer Majestät zum Grafen ernannt. Er leistet ihr den Treueschwur. Dies bedeutete das Ende unserer Bier-Reserven ;-) Auch wurden am Feuer die Namen der schon bekannten 13 genannt, die in das Gerlanden ziehen werden. Meister Warg und Magistra Aludra waren unter ihnen.

Am Abend denn wurde wohl der Plan gefasst die Geister im Wald zu retten indem sie verheiratet würden. Doch wer würde so wahnsinnig sein sich mit Geistern verheiraten zu lassen, wo doch alle sehen konnten was denjenigen Männern blüht die mit ihnen tanzen? Es fanden sich schließlich drei Elfen, die das Alter wohl nicht scheuten, und so konnte eine wunderschöne Hochzeit am Yorkfeuer durchgeführt werden.

Ergänzung Felidae: Ich hörte, daß einer der später zu verheiratenden Elfen, der schon am Vorabend begeistert mit ihnen tanzte, den Dienst bei seinem Grafen kündigte, da ihm dieser verbot, in den Wald zu gehen! Nikodemus, der mitkam belegte die beiden Elfen (und sich zum Glück auch!) mit einem Zauber, der sämtliche Leidenschaften in ihren Herzen erlöschen ließ und sie jeglicher Verführung gegenüber immun machte. Das ärgerte die Wilis, die enttäuscht meinten, sie wären langweilig. Meiner blieb zum Glück "langweilig", die Elfen ließen wir nach einer kleinen Weile wieder mittanzen. Die "Nymphen" waren ja ganz begeistert von spitzen Ohren!

Ergänzung Aludra: Bei den Geistern angekommen, hatten wir Magierinnen (hauptsächlich Felidae und ich) zuerst dem einen Mädchen, Rena Mollenhauer, ihre beiden Brüder vorgeführt, woraufhin diese schnellaus ihrer geisterhaften Art in die Realität zurückzukehren schien und den anderen Mädchen verbot, mit ihren Brüdern zu tanzen. Rena ging daraufhin mit ihrer Familie zurück ins Dorf. Dann versuchten wir, die anderen Geister mit Hilfe ihrer Grabsteine zu überzeugen, dass sie tot waren, aber sie weigerten sich, die Schrift auf den Steinen überhaupt wahrzunehmen. Schließlich platzte Eremos der Kragen und er wollte den Plan mit der Hochzeit umzusetzen. Leider hatten sich nur zwei Elfen bereit erklärt, und so ging Eremos los, einen weiteren Ehemann zu finden...

Ergänzung Rhavin: Unser Elf war zu diesem Zeitpunkt schon unehrenhaft aus der Truppe "entlassen" worden, da er sich weigerte die "Nymphen" im Wald in Ruhe zu lassen. Prompt wurde er verheiratet ;-) Es fand sich jedoch nur ein weiterer Elf, so das Eremos sichtlich genervt einen stark angetrunkenen Halbelfen aus den Grenzlanden als dritten Ehemann herbeibefahl ;-)

Ergänzung Felidae: ...und wie betrunken er war! Auf dem Weg ins Dorf - die Hochzeit fand auf Wunsch der Wilis im Dorf statt - klagte eines der Mädchen, daß er sich nicht wie ein Gentleman benehme. Als ich im Scherz meinte, ein wahrer Gentleman legt sich auf den schlammigen Boden, damit seine Geliebte auf ihn tretend nicht ihre Schuhe beschmutzte, legte er sich tatsächlich auf den Waldboden, streckte alle viere von sich, bemerkte nebenbei das Sternbild Großer Bär am Himmel und sagte: "Ja! Tritt auf mich, Liebste!" Eine wahrlich schöne Szene!

Und ich danke dir jetzt noch dafür!!! Endlich mal eine, die den Männern (oder Elfen, wie auch immer) Anstand und Moral verklickern wollen! :) Eben eine angemessene Behandlung! :) (Eine der Wilis!)

Am Abend wurde der Ring des Hammerburger Magiers Talion von einem Zwerg für eine Flasche Met an Xynthia, die Novizin des Magiers, von einem Zwerg verkauft. Besorgt um ihren Meister ließ sie sich von dem Zwerg den Fundort im Wald zeigen, wo sie auch der blutdurchtränkte Mantel, aufgespießt an einem Ast, fand. Von Meister Talion fehlt jede Spur.

Ergänzung Aludra: Ich hatte am Nachmittag schon mit Talion darüber gesprochen, warum er sich denn selbst nach dem Mord an Assannam noch ohne Bewachung unter die Leute begäbe. Er versuchte wohl, die Augen möglicher Attentäter auf sich zu lenken und ihnen so eine Falle zu stellen. Ob ihm das schrecklich mißglückt ist, weiß ich nicht zu sagen, denn sein Verschwinden bleibt unerklärt, auch wenn Talions Schülerin Xyntia guter Dinge schien, dass das Verschwinden von Talion selbst arrangiert worden war.

Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Sonntag

Der Sonntag war im Vergleich zu den Vortagen überraschend friedlich. Die verheirateten Geister waren in der Nacht verschwunden - sehr zum Leidwesen der Ehemänner natürlich - jedoch wurden die drei Elfen im Dorfe in den Familien aufgenommen. Es stellte sich heraus, dass die vierte Person bei den Geistern wohl kein Geist, sondern eine verschollene Dorfbewohnerin war, und so kehrte auch diese zurück ins Dorf zu ihrer glücklichen Familie.

Ergänzung Rhavin: Der Elf Endran Mollenhauer?, früher im Frosthierer Eisbanner, floh erschreckt in Wald und ward nicht mehr gesehen. Menschliche Familien scheinen ihm also eine schlimmere Gefahr als lüsternde Waldgeister... die Elfen ;-)

Auf der Dorfversammlung wurden auch gleich Eremos Alvevis und Lysandra Mollenhauer verheiratet, da sie wohl um das Yorkfeuer recht innig tanzten. Ich wünsche den Beiden viel Glück in ihrer Ehe.

Auf dem Friedhof wurde eine Feder vor einer der Stelen gefunden, jedoch ist unklar wo diese Feder nun herkam oder was sie zu bedeuten hatte.

Ergänzung Felidae: Diese Feder wurde von mir gefunden. Vielleicht eine Gedenkgeste? Die drei frisch verheirateten Elfen konnten mir nicht sagen, von wem sie sei, von ihnen jedenfalls nicht. Der Schulze zeigte sich etwas besorgt und verwies an den Druiden Eremos, der meinte, daß es wohl ein kleines Opfer von dem im Dorf ansässigen und abgereisten Halbelfen Lorjak Köhler sein könne. Aber wer weiß das schon mit Sicherheit...? Den netten Morgengruß von Eremos an meine Katzenmagierin werde ich wohl auch nicht vergessen: "Na, mein missratenes..., äh,... hübsches Kind"...Sehr charmant ;)

Wir von der Teestube machten uns bereit weiterzuziehen, jedoch konnte ich Forgal nicht mehr finden. Sina, die Priesterin der Alina sprach mich denn auch an ob ich die Königin zum Ludwigstein begleiten würde um dort über die Vorkommnisse in Reichenstein zu berichten. Ich willigte gerne ein, und sehe nun den Ludwigstein langsam näher kommen.

Mal sehen was mich dort erwartet.

Vielen Dank an die SL für dieses schöne Spiel, und auch vielen Dank an die vielen guten Spieler mit schönen Charakteren. Ich hatte sehr viel Spaß und eine schöne Zeit.

Dem kann ich mich (Friedel, Spieler von Kurt) nur anschließen! Wir haben mal wieder furchtbar gepatzt, aber fast alle haben sehr schön gespielt! Wie es so schön heißt: "Wenn du schon scheitern musst, lass es wenigstens einen dramatischen Fehlschlag sein." :-)

Es war schön mit euch zu spielen:-).Ich hätt mir wohl kaum einen überraschendären und schöneren Tod vorstellen können;-) (Ira, Spielerin von Maria Rath und Xyntia)

Sehr schönes Spiel. Wir sind als "neue Frosthierer" sehr nett empfangen worden und haben nun unseren eigenen Grafen! Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, endlich als Larhgoten in Larhgo aufzutreten. (Johannes oder Feldwebel Rhavin Ordos)

Es bleibt nicht mehr viel zu sagen nach den Danksagungen der anderen. Ich freu mich schon auf die nächsten Spiele... (Silke aka Aludra Caspaj)

Ich bin restlos be-geistert!!! :) Danke, dass Ihr Euch mal wieder so viel Mühe gemacht habt! (Sandra, Spielerin von Salome)

Ich kann mich den "Dankeschöns" nur anschließen. Ein unvergesslich schönes Yorkfeuer! (Hendrike, Spielerin von Felidae)


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