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LarpWiki: Genres/Gaslight/KostümeDamen

Gaslight Kostüme Damen

Diese Seite ist gerade im Bau. Also erst ein Urteil fällen, wenn ich fertig bin.

Frauenmode um 1880 kann schwieriger sein, als die der Herren, muß es aber nicht. Man kann viele Stücke im Kleiderschrank finden, sich aber auch viel Mühe machen und Neues nähen. Wenn man selber nähen möchte, kann man sehr viele Schnittmuster kaufen: Ein gutes Beispiel ist die Homepage von Kostüm Kram. Dort findet man für alle Zeiten Schnitte und erhält bei Anruf auch noch eine Beratung. Viele Bilder werden von dieser Seite stammen.Wenn man sich etwas schneidern lassen möchte, kann man eine Bekannte bitten oder zum Beispiel sich beiVerzauberte Garten ein maßgeschneidertes Kleid machen lassen.

Die Unterwäsche

Niemand sieht es, aber es ist ein tolles Gefühl, so etwas unter dem Kleid zu tragen. Das Beste ist: Wenn das Korsett dann doch zu eng ist und man ohnmächtig wird, kann jeder nur züchtige Unterwäsche sehen. Aber was sieht man nun? Es waren zu dieser Zeit Unterhosen mit einer Länge knapp unter dem Knie zu modern. Ein Muß sind natürlich die Rüschen an dem unteren Saum. Darüber wurde ein spitzen- oder rüschenbesetztes Hemd getragen. Diese kann man hervorragend bei C&A kaufen, bei den Unterhosen muß man wohl nähen.

Das Korsett

Um es mal mit Miss Elisabeth Swann aus Fluch der Karibik zu sagen:"You like pain? Try wearing a corset!"

Nun ja, es hängt davon ab, wie weit man geschnürt werden möchte. Korsetts machen eine tolle Figur, lassen keine Speckröllchen zu und sind gar nicht so unbequem, wie man denkt. Wenn man aber sich 10 cm wegquetschen möchte, sind die Schmerzen bestimmt groß. Man sollte das Korsett trotzdem so nähen oder kaufen, dass die Schnürung 10 cm Luft hat. Also immer zu eng kaufen. Das ist der Plan. Den die Erfahrung zeigt nach einiger Zeit tragen wird das Korsett lockerer und man mus nachschnühren. Auf keinen Fall gleich zum Anfang zueng schnüren! Korsetts sind eigentlich mit Fischbein bestückt. Heutzutage wird Plastik genommen (von dem ich auf jedem Fall abrate, weil das Plasik knickt und beim Vorbeugen in den Körper sticht und schlicht weg weh tut!), besser ist Spiralfederstahl, bzw. fester Stahl oder Federstahl. Hier darauf achten das der Stahl egal welche Form er hat, mit Plasik ummantelt ist und die Abgeschnittenen Enden mit Weißem Stabilen Klebeband abkleben, so verhindert man ein Rosten der Stäbe beim Waschen. Zum Waschen, ja man kann ein Korset Waschen, jedoch ist hier Handwäsche angesagt. Wenn der Stahl mit Plasik ummantelt ist rostet er auch nicht.

Es gibt dafür extra Läden. Im Internet zum Beispiel. (Man durchforste einmal diese Liste )

In Oberhausen gibt es "Die Nähkiste", sie führt so etwas auch und bietet eine wahre Fundgrube für Knöpfe und Borten.

"Rohstoffe" für ein Korsett und auch Korsett selber gibt es auch auf folgender Seite => The right Place Hier gibt es auch die extremen Korsetts. Davon ist jedoch abzuraten. Kontakt ist jedoch Freundlich und die Lieferungen geschehen Prompt!

In dem Korsett stecken normalerweise bis zu 30 Metallstäbe, es gehen aber auch nur 6. Nehmt aber immer Metallstäbe; wenn ihr Plastik nehmt, werdet ihr es schnell bereuen - Plastikstäbe verknicken irreversibel, was sehr hässlich aussieht.

Ein komplettes Unterwäscheset kann man hier sehen.

Anmerkung: Nicht nur um 1800 trug man ein Korsett, in Spanien begann die Mode schon um 1500. Bestimmte Kleider ab dieser Zeit lassen sich auch nur mit Korsett tragen! Um eine gute Form abzugeben.

Tageskleid

Was hier nun beschrieben wird, ist eindeutig ein Tageskleid.

Der Unterrock

Der untere Rock kann sehr schlicht sein. Es reicht ein Rock, der bis zu den Knöcheln, besser bis zum Boden reicht.Wenn man der Zeit entsprechen möchte, sollte der Rock hinten weitaus mehr Stoff besitzen und gerafft sein.

Der Überrock

Meistens ist dieses ein am Hintern gebauschter Rock, der vorne in einem Bogen gelegt ist. Um den Hintern noch zu vergrößern, wird ein Kissen auf den selbigen gelegt.

Der Überrock sollte in Kaskaden über den Hintern fallen. Die Länge kann bis zum Boden gehen oder auch als Schleppe hinterher gezogen werden. Dieses ist ein Muß und kann schnell selber hergestellt werden.

Die Schleppe

Manchmal wurde auf den Überrock verzichtet und dafür eine Schleppe genommen. Der unten stehende link zeigt in gutes Beispiel. Idealerweise sollte dieser abnehmbar sein, dann kann man das Kleid einfach variieren.

Die Bluse

Man kann eine einfache weiße Bluse nehmen, besser ist eine mit Stehkragen. Das ist für diese Zeit üblich gewesen. Wenn man selber eine Bluse näht, kann man auch einen V-Ausschnitt nehmen, an dem eine Rüschenborte angebracht ist.

Das Jackett

Auch hier tut es ein normales Jackett. Die Jacken der damaligen Zeit waren sehr eng geschnitten und hatten hinten meist einige Schlitze, um Platz für den "großen Hintern" zu schaffen.

Die Kopfbedeckung

Ein Muß. Man kann kleine Zylinder nehmen, auch Puppenhüte machen ein hervorragendes Bild. Wenn es einfacher möchte, kann man die Haare auch hochstecken und mit Blumen schmücken. Auch geschmückte Haarreifen sind ein super Blickfang.

Abendkleid

Wie immer ist es bei Frauen nicht so einfach, man muß natürlich zu jeder Gelegenheit ein passendes Gewand haben. Natürlich auch zum Abend hin. Also ein Abendkleid.

Der Unterrock

Der untere Rock kann sehr schlicht sein. Die Abendgaderobe hat meistens einen sogenannten Sirenenschnitt, Das bedeutet es ist um die Hüften sehr eng, bauscht sich aber um die Beine stark. Auch eine Schleppe ist üblich. Man kann zum Beispiel auch den Unterrock vom Tageskleid nehmen und einfach den Aufbau verändern.

Der Überrock

Der Rock enthält meist eine Schleppe und ist wie immer am Hintern gebauscht. Manchmal wird er auch weggelassen und nur ein verzierter Unterock genommen. Ansonsten gelten ähnliche Regeln wie beim Tageskleid.

Die Schleppe

Manchmal wurde auf den Überrock verzichtet und dafür eine Schleppe genommen. Idealerweise sollte der Überrock abnehmbar sein, dann kann man das Kleid einfach variieren.

Die Bluse

Sie sollte entweder kurze Ärmel haben oder gar keine Ärmel. Dies war zu dieser Zeit durchaus üblich. Die Träger waren meist mit Blumen, Rüschen oder was man sonst so fand dekoriert.

Das Jackett

Gab es meist gar nicht. Für den Abend hat man auf eine Stola oder ein Schultertuch zurückgegriffen.

Die Kopfbedeckung

Für den Abend sind Blumen, Haarreifen und natürlich Federn im Haar unabdingbar. Man ist immer wieder überrascht, was man so alles beim Modeschmuck findet.

Am Ende noch einen Link zu ein paar schönen Bildern. :Schöne Kleider

--SandraPaluch, 23.02.2004


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