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LarpWiki: Sieben

Sieben!

Dieses Spiel taugt gut dazu, an einem Abend eine Menge Geld (vorzugsweise Kupfer) zu gewinnen (oder zu verlieren)

Zunächst braucht man zwei normale Würfel und ein Spielfeld (aus Leder, Papier, in den Tisch geritzt - egal!)

Das Spielfeld sollte in etwa so aussehen:

http://dagobert.e-technik.fh-schmalkalden.de/~kruck//Bilder/sieb%F6%F6%F6hn.jpg (ToterLink)

Dann sucht man sich einige Mitspieler zusammen. Vier bis fünf Leute sind Ideal, dann gehts zum Schluß um richtig Kohle ;) Anschließend wird der Einsatz festgelegt, 3-6 Kupferstücke pro Runde sind normal (Verrückte Leute spielen auch um Silber, ganz große Angeber sogar um Gold)

Im Anschluß wird noch eben bestimmt, wer anfängt (A***-Karte), und dann kanns losgehen:

  • Der erste Würfelt. Für ihn gelten Sonderbedingungen: Da er der erste ist, der würfelt, liegt noch kein Geld auf dem Spielbrett. Er verliert also definitiv ein Kupfer.
    • würfelt er 3-11, legt er ein Kupfer auf das entsprechende Feld
    • würfelt er eine 2, legt er ein Kupfer auf die 7 (der Sinn dahinter erschließt sich gleich)
    • würfelt er eine 12 ist das dumm gelaufen, dann muß er nämlich die Felder 3-11 jeweils mit einer Münze belegen. Dies bedeutet in den meisten Fällen das sofortige aus.
  • Nun ist der nächste dran. Ab hier gelten immer die gleichen Bedingungen
    • fällt eine 3, 4, 5, 6 ,8 , 9, 10 oder 11, legt er ein Kupfer auf das entsprechende Feld
      • ACHTUNG! Liegt bereits ein Kupfer dort, nimmt er es vom Spielfeld, und legt es zu seinem restlichen Einsatz. Er muß so lange weiterwürfeln, bis er ein Kupfer (oder mehrere *g*) aufs Feld packen muß. Anschließend ist dann der Nächste an der Reihe

    • fällt die 7, legt er ein Kupfer auf die 7, egal wie viele da schon sind (das können verdammt viele sein)
    • fallt die 2, räumt er die 7 ab; liegt da nix drin, legt er ein Kupfer rein ;)

    • fällt die 12, räumt er das Spielfeld komplett ab, liegt da nix drauf, muß er alle Felder bestücken (auch das bedeutet meistens das Aus)
  • so geht's dann weiter, bis nach und nach alle bis auf Einen ausscheiden, der dann die komplette Kohle einsackt *hehe*
  • man scheidet sofort aus, wenn man das letzte Kupfer seines Einsatzes auf das Spielfeld packen mußte. Nochmal würfeln gibt's nicht!

Das Ganze wird mit steigender Zahl der Teilnehmer wesentlich lustiger, da in kleiner Runde die Spieler sehr rasch ausscheiden werden. Das Spiel hat dann gar keine Zeit, sich recht zu entfalten.

Geradezu unerläßlich ist es übrigens, den Wurf der Sieben lauthals mit dem Ausruf zu kommentieren, der dem Spiel seinen Namen gab: "Sieben!!!" Hier sollten tunlichst alle Spieler, Zuschauer und sonstige Anwesenden taktvoll mit einstimmen, da sie sonst mit Schimpf und Schande aus dem Raum gejagt werden ;-) (Analog zum Mitgröhlen beim FischKopp-Spiel...)

Ich persönlich lieeeebe dieses Spiel, auch wenn's manchmal richtig fies ist...

---AndreasKruck, 04.02.2004


  • Ich kann mich Andreas nur anschließen Sieben ist eine Mords-Gaudi. Allerdings variieren die Regeln scheinbar etwas. Ich jedenfalls kenne (und liebe) Siebööhn in einer leicht abweichenden Variante:

  • Bei einer zwei räumt man nicht die Sieben ab, sondern alle Felder AUSSER der Sieben.
  • Bei einer zwölf darf man dann komplett alles einstreichen.
  • Man muss danach aber auf jeden Fall noch einmal würfeln. Wirft man wieder eine 2 oder 12 so müssen alle Felder belegt werden.

    -- ThorstenEgolf, 04.02.04

    • Die Variante kenn ich auch. Nur hab ich die andere häufiger erlebt. Das tut der Gaudi aber keinen Abbruch

      ---AndreasKruck, 04.02.2004

::::: Hier noch ein Link mit etwas anderen Regeln und hier ein Spielbrett, daß ich nach diesen gestaltet habe. ::::: -- SebastianDeReuver, 08.07.2005

::::::: Mittlerweile um fast drei Jahre LARP-Erfahrung reicher, muß ich zugeben, daß Thorstens Variante die Maßgebliche ist ::::::: --AndreasKruck, 24.01.2007

Und zu guter letzt noch ein paar Kommentare zu den einzelnen Würfen

Es empfiehlt es sich, jedes Würfelergebnis zu kommentieren. Z.B. im Stile von:

  • "Die Drei, die ist/wird frei"
  • "Die Vier trinkt Bier." (begleitet von einem kräftigen Schluck des gerade verfügbaren Lieblingsgetränks)
  • "Die Fünf ist Trümpf."
  • "Sechs - Fi****."
  • "Die Acht, die lacht!"
  • "Die Neun kann sich freu'n!"
  • "Die Zehn kann geh'n!"
  • "Die Elf - nicht die Zwölf!" oder "Die Elf - was für eine sch*** Zahl!"
  • "Wie gewonnen, so zerronnen!" (wenn jemand, der mit seinem ersten Wurf eine Münze erhielt, diese beim nächsten gleich wieder wegpacken muß)
  • "Die Zwei, die Zwölf, die Zwei,..." (wenn jemand abgeräumt hat zum "anfeuern")