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LarpWiki: SpielBerichte/Kakerlak LX

Kakerlak LX - "Für eine handvoll Witz"

Einladungscon vom 07.08.2003 bis 10.08.2003
Auf Schloß Veldenz bei Bernkastel-Kues (Mosel)

BILDER

VERANSTALTER: Andreas Fabis, Bernd Lucas, Heike Spennrath-Werges, Matthias Herfen

LOCATION: Schloß Veldenz ist eine malerische Burgruine in einem Seitental der Mosel. Die Burg ist in Privatbesitz und hat einen sehr schön dekorierten Rittersaal. Etwas außerhalb der inneren Burganlage befinden sich die Schlafräume in Containerbauten. Die Umgebung der Burg ist waldig und bietet ausreichend Gelände für's Spiel. Ein Nachteil der Burg ist die relativ große Entfernung zwischen den Schlafgebäuden und den sanitären Anlagen im Burggebäude. Auch hat die Burg im Wesentlichen nur den einen Rittersaal als geschlossenes Spielareal, was bei schlechterem Wetter sicherlich problematisch sein könnte.

VERPFLEGUNG: Vollverpflegung. Getränke im Preis inbegriffen. Das Küchenteam um Wido Barnstorf hat wieder Mal Erstklassiges aus der Mittelalterküche geboten.

PLOT: Da meine übliche Plotimmunität von der großen Hitze noch verstärkt wurde, fasse ich mich bei diesem Punkt wieder einmal kurz. Zum "Mittkimmenfest" soll Schloß Veldenz zur Ordensburg des Gothmogh-Ordens geweiht werden. Hierzu muß ein "Heimstein" beschafft und in einer Zeremonie auf dem Burggelände eingesetzt werden. Nach allfälligen Rätseleien und Widrigkeiten gelingt dies mehr oder weniger.
Das Fest beinhaltete dann nach Kakerlak-Tradition die Möglichkeit für die Spieler, während des Cons gedichtete oder einstudierte Beiträge verschiedener kreativer Disziplinen darzubieten.
Eine spaßige Nebenbeschäftigung war der Befall der Burgbesatzung mit "Grubenflöhen", einem Parasit von kakerlakenhaftem Aussehen, der den Spielern mittels Wäscheklammern angeheftet wurde. Um einen Floh loszuwerden, mußte man ihn unbemerkt ( ! ) einem anderen Spieler anheften. Ein Übergreifen dieser Parasitenplage auf andere LARP-Länder muß befürchtet werden ;-)

ORGA: Aus meiner Sicht reibungslos und routiniert.

KRITIK: Es war zu warm. Um so erstaunlicher, daß sich doch eine ganze Reihe von Spielern motivieren ließ, in den Wald hinaus zu ziehen und den Plot zu verfolgen.
Insgesamt nahm der Plot allerdings wohl etwas zu viel Zeit ein, so daß der Kakerlak-typische kreative Teil etwas ins Hintertreffen geriet. Mehrere Teilnehmer klagten darüber, zu wenig Zeit zum schreiben/dichten/proben gehabt zu haben.

FAZIT: Nette Leute, sehr gutes Essen, viel Spaß. Jederzeit wieder.

CC-BY-NC-SA © 2003 RalfHüls
aka Gänsekiel, fahrender Scholast und Kompanieschreiber M*A*S*H


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