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LarpWiki: Meinung/Spielstile/VRTModell/Diskussion

VRT Modell Struktur

Struktur

Das Konzept wechselt zwischen 3er und 5er abschnitten - Fantasy- und Powerlevel werden in 1-5 unterteilt, andere nur in 3. Ist das gewollt, oder kann man z.b. auch Gewandungslevel auf 1-5 aufbohren?

  • GregorLindner

    • Das ist mehr oder minder gewollt. Das Modell wurde ja auf dem LarpForum mit mehreren Leuten entwickelt (Siehe auch den Link im Modell). Entsprechend haben wir versucht da sinnvolle Unterteilungen zu finden. Die Kategorien haben immer so viele Unterteilungen, wie wir sinnvolle gefunden haben, ohne Detailunterteilungen machen zu müssen. Soll heißen, sie haben immer so wenig, wie möglich, da das Konzept sonst ziemlich groß wird (Ist so schnon groß genug). Es sind zwar ein paar Ideen aufgekommen, um die anderen aufzubohren, eben um das ganze etwas einheitlicher zu bekommen, aber da kamen nicht unbedingt sinnvolle Sachen raus, die die Kategorien noch auf der untersten Schiene unterteilen. Wenn Du Vorschläge hast, immer her damit. -- AlexanderSpecht

Fehlende Kategorie

Es fehlt imho noch etwas. Nennen wir es den "Swinging on chandeliers" Faktor, vulgo auch "Cinematik". Ist mir der Diskussion zum Powerlevel aufgefallen: "große Sprengsätze = großen Schaden = heftig Power". Wirklich immer?

Wir wissen doch alle, daß man einem Sauron Millionen von gesichtslosen Gegnern entgegen werfen kann, besiegen kann ihn nur einer: Der, auf den die Kamera gerichtet ist.

Ich schlage daher eine weitere Kategorie vor, die man "Cinematik-Faktor", "Weltenlogik" oder inspiriert von Pratchett "Narratives Momentum" nennt und das von

  • "auch Helden sterben an Grippe - sogar im Off" bis zu
  • "Klar kann ich ohne Rüstung ein Lanzenstechen gegen Adhemar von Anjou reiten" geht.

Gott, ich habe vorhin einen HdR-Vergleich gebracht, ich fühle mich so schmutzig. --TobiasPrinz

  • Hm, die SL hat auf sowas ja nur bedingt Einfluss. Bei Punkteregelwerken sterben Charaktere durch Regeln, die zum Tode führen (Todesstoss, Gifte etc.) oder eben durch Selbstentscheid. Da kann die SL nur in so weit Einfluss üben, was die NSC dürfen und auch da nicht, dass Charaktere nunmal einfach verbluten. So bald eine Aktion von Spielern kommt, kann man durch alles sterben, was laut Regelwerk tödlich sein kann. Bei DKWDDK ist es sowieso Opferentscheid. Oder habe ich Dich da falsch verstanden mit dem, was Du meintest? -- AlexanderSpecht

    • Hmmm, ich fürchte, entweder sehe ich Deinen Punkt nicht genau oder es sind mehrere nicht unbedingt zusammenhängende. Also ganz langsam - ich teile meine Anwort deswegen mal in Themenbereiche und illustriere etwas umfassender. Basis: Der Sinn des VRT-Systems ist doch, Cons so klassifizieren zu können, daß Spieler entscheiden können, ob ihnen das Gebotene gefallen wird. Der von mir erwähnte Faktor ist imho sehr wichtig, weil nichts die Spielweltwahrnehmung so sehr beeinflußt wie die Frage, ob eine Aktion jetzt zur Szene paßt. Das gilt zumindest für alle Stereotypen nach Laws außer dem Method actor. Also sollte es auf jeden Fall eine Messgröße dafür geben, und sei es nur als Indikator für die Erwartungshaltung der Orga. Aber auch jenseits davon hat die Orga Einfluss darauf, durch das Regelwerk auf die SC und natürlich durch das Briefing und das Anlegen der Rollen der NSCs --TobiasPrinz

:::: Den Sinn des Modells hast Du schon richtig erfasst. Ich sehe nur, wie Dein vorgeschlagender Punkt da helfen soll. Du erwartest, dass die Orga eine grobe Verhaltensvorstellung seitens der Spieler und NSC vorgibt. Wieviel tausend Unterpunkte soll es denn da geben? Du redest jetzt von "Cineastik". Der nächste kommt dann mit "Kuschelfaktor". Der nächste kommt dann mit "Höflichkeit". Etc. pp. So etwas auch nur gröbst zu umreißen sprngt das Modell. Hinzu kommt, dass das IMHO kaum nutzen haben wird. Wenn ich allein schon einen "Cinematik-Level" einführen würde, stellt sich jeder was anderes darunter vor. 30 Leuten denken dann "Genau das was ich will" und meinen alle was anderes. Hinzu kommt noch, dass das im LARP so nicht funktioniert. Im Film habe ich genau einen Blickwinkel: Den der Kamera. Im P&P geht das auch noch halbwegs, weil der Meister den Blickwinkel bestimmt. Im LARP hört das schon bei Veranstaltungen mit 10 SC auf, die etwas unterschiedlicher Meinung der Spielweise sind. Der eine will gerade eine Cineastisches Drama und findet es genau passend den Helden hinzurichten. Die große Tragik eben. Der Spieler, der hier gerade denkt, der Held zu sein, will eben Heldenhaft umher metzeln und dabei nicht sterben. Schon hast Du den größten Streit. Es ist sicher eine schöne Idee, aber man kann das nicht umfassend umreißen, nicht mal grob. Und irgendein beliebiges Detail zu nehmen macht IMHO da wenig Sinn. Dieses Modell versucht ja, dass man mit ihm, sobald man Kenntnis davon hat, kurz und prägnant die Veranstaltung umreißen kann und keine Abhandlung schreibt. --AlexanderSpecht

  • Regeln, abstrakt: Das Regelwerke dauernd mit irgendwelchen Punkte-Tabellen verwechselt werden, ist eine Krankheit, der wir hier hoffentlich nicht erliegen. Der wichtigste Teil sind Verhaltensnormen. Die Frage, wohin man schlagen darf und was nach einem Treffer passiert, ist doch um Längen relevanter als die Frage, ob und wieviele Schutzpunkte sich dabei verbrauchen - da sind wir uns einig, hoffe ich. Und genau so interessant ist es doch, festzuhalten, ob man beruhigt einem Bösewicht in die Falle gehen darf, weil er einen traditionell in eine Situation, aus der man unmöglich entkommen kann, bringen wird. Oder ob er dem Charakter des kooperativen Spielers aus Sicherheitsgründen einfach einen Kopfschuss verpaßt. Ob man an einem Kronleuchter schwingend den eigenen Häschern entkommen kann, oder ob man -mit dank der con praktisch denkenden Verfolgern durchtrennten Beinsehnen- bei der Ladung zu Boden geht... --TobiasPrinz

:::: Ich fürchte, wir sind uns nicht einig. Das eine ist eine Sicherheitsfrage (Wohin darf ich schlagen, wie sollte ich die Waffe handhaben, was ist in bestimmten Situationen zu tun?), das nächste eine Regelfrage (Wieviel Schaden macht welche Waffe? Wie muss ich reagieren, wenn mich Zauber XY trifft?) und das letzte eine Verhaltensfrage (Wie bringt man seinen Charakter rüber? Wie spielt man Treffer schön aus? Wie sorge ich für eine schöne Darstellung? Wann ist welche Aktion udn in welcher Form ein Gewinn für alle Teilnehmer?). Sicherheitsfragen kann man in ein Regelwerk einfließen lassen, in den meisten wird es aber weggelassen oder nur grob angerissen. Solche Dinge lernt man beim Einstieg, findet sie im Internet oder irgendwelchen Einsteigerbüchern. Regelfragen gehören in ein Regelwerk. Und Verhaltensfragen sind eine Frage solzialer Kompetenz und Erfahrung. Es gibt im Internet ellenlange Diskussionen über jede Kleinigkeit, das Thema ist so umfassend, dass eine ganze Buchreihe nicht ausreichen würde, auch nur auf die wichtigsten Fragen eine Antwort zu geben. Den Kronleuchter schwingen kann man aus Sicherheitsgründen wohl in der Regel eh nicht. Und wenn es darum geht, ob ich als Spieler durch NSC getötet werden kann, da könnte ich natürlich einen Ankreuzkasten mit "Ja", "Nein" und "Unter Umständen" hinzufügen. Aber ich halte diesen Punkt nicht für so wichtig, dass ich dafür das Modell vergößern würde. Eine Sicherheit, dass man der Hero wird, finde ich irgendwie nicht spielwichtig, die Frage hat sich bisher nie in dieser Form gestellt. --AlexanderSpecht

  • Regeln, DSys: Wenn wir das konkretisieren, ist da zum Beispiel bei einem DSys-Con die Frage, ob man die "Verbluten"-Regel raus läßt und so die Aussage "Helden verbluten nicht, vor allem nicht off stage" macht. Oder, noch schöner, ob man eine Regel einführt wie "auch nach dem Verbluten hat der Charakter immer noch die Möglichkeit für ein paar epische Worte auf dem Sterbebett". Oder mal umgekehrt in Richtung Realismus, ob man die Behandlung einer Wunde um ein paar Regeln erweitert, wie das manchmal verwendete "nicht gereinigte und nur per Magie geheilte Wunden entzünden sich". --TobiasPrinz

::::Das ist eine Frage des Regelwerks. Das gehört nicht ins Modell, sonst müsste ich selbiges um das jeweilige Regelwerk erweitern. Die von Dir angesprochenen Fragen regelt das Regelwerk, nicht das Modell. Und wenn da DSys steht, sollten wohl die Regeln des DSys gemeint sein. Wenn da "Mod DSys" steht, sollten die Mods irgendwo angegeben sein, aber dafür ist das Modell nicht zuständig. --AlexanderSpecht

  • Regeln, DKWDDK: Imho ist es ein großer Fehler, eine Verbindung zwischen Opferregel und DKWDDK herzustellen, erste ist davon unabhängig. Der Zusammenhang besteht nur darin, daß eine Bewertung der Täter-Handlung durch das Opfer stattfindet und dann erst legitimiert wird. Aber das ist ja nur eine der beiden Leserichtungen, denn die Opferregel verlangt nicht mal eine Aktion (und damit auch keine Legitimation, gibt ja nichts zu legitimieren). Das nur am Rande. Reden wir lieber über Cinematik vs. Realismus: Gerade im DKWDDK braucht man ein Maß, um die Handlung seines Gegenübers zu bewerten. Ob ein Schlag mit einer riesigen Doppel-Streitaxt jetzt unrealistisch-pappnasig-ignorierenswert oder sofort tödlich ist, hängt hier von der Bewertung des Getroffenen ab (im Gegensatz zu DSys - lustigerweise bauen dort viele einen solchen Check trotzdem ein, kommunizieren ihn nicht und wundern sich, wenn es Ärger gibt). Und diese ist wiederum abhängig von der Weltsicht des Spielers, und diese ist wiederum abhängig von der vorgegebenen Welt.

:::: Deswegen wurde keine Verbindung zwischen DKWDDK und der Opferregel hergestellt. Beides sind voneinander unabhängige Punkte. Man kann auch Punkteregelwerke mit Opferregel spielen und entsprechend im Modell auch Punkteregelwerk auswählen und den Kasten "[ ]Mit Opferregel" dazu ankreuzen. Die Opferregel ist rein subjektiv ("Finde ich das gut?"). Sobald man versucht, die Wirkung einer Aktion einheitlich mit Bedingungen zu regeln, ist es wieder eine Regel. Und selbst Regeln zur Regelung der Opferregel gehören in ein Regelwerk, nicht in dieses Modell. --AlexanderSpecht

  • Conplanung:Jenseits davon ist die Entscheidung über Cinematik vs. Realismus schon bei der Conplanung geschehen, vielleicht ebenso unbewußt wie die über das Powerniveau. Wenn wir beispielsweise von einer Orga ausgehen, die komplettes Railroading betreibt, ist es ganz einfach darzustellen: An irgendeinem Punkt muß ein Spieler eine bestimmte Aktion durchführen. Damit er das möglichst freiwillig tut, muß die Aktion die jeweils sinnvollste sein. Und das hängt wieder ab von dem Weltverständnis des jeweiligen Spielers. In einer brutalst realistischen Welt wird nur ein Idiot vor dem wichtigsten Duell seines Lebens ein in einem Stein steckendes Schwert, das er nie geführt und dessen Qualitäten er nie erprobt hat, ziehen und sein eigenes liegen lassen. In einer überaus cinematischen Welt ist es das sinnvollste, was man tun kann (und als Bestätigung spielt irgendwer ein erhebend klingendes Jingle ein) --TobiasPrinz.

:::: Wie schon oben gesagt, um jedes Verständnis dessen auch nur grob zu umreißen, müsstes Du ein Buch schreiben. Das passt einfach nicht größentechnisch in dieses Modell. Ich gebe Dir recht, dass eine solceh Kategorie bei der Conauswahl helfen könnte. Aber sie ist auf der einen Seite größentechnisch nicht zu realisieren, auf der anderen Seite in einer Variante, in der nur Ansätze behandelt werden, auch nur für wenige Spieler nur von sehr wenigen Spielern nutzbar. Ansonsten mach mal bitte ein Kategorisierungsmodell und ich zeige Dir, was da dann alles noch fehlen würde und Du siehst schnell, dass das leider jeden Rahmen sprengt. --AlexanderSpecht

Ich stimme mit Tierlieb überein, daß die "Koordinate" der "Cinematik" bislang im Modell nicht vorhanden ist. Die Frage wie "realistisch" die Ursache/Wirkung-Beziehungen der Erzählhandlung sind, wird durch das FantasyLevel nicht direkt abgedeckt, da auch eine Fantasywelt einer sehr stringenten Logik folgen kann, nach der Fehler bestraft werden, oder aber einer ehr dramaturgischen Logik folgen, bei der Fehler nur dann bestraft werden, wenn der Antagonist sie begeht. In einem P&P-Regelwerk kann man diese Frage über die Regelwerksfertigkeiten abdecken, wie dies etwa "GURPS Swashbucklers" tut, hier gibt es "realistische" Regeln, die etwa beschreiben, wie man den Rapier in einen Feid steckt und "cinematic rules", die etwa beschreiben, wie man mit dem Rapier ein Schloß öffnet, während man mit dem Säbel in der linken Hand die Seeräuber in Schach hält. Da aber selbst fertigkeitenbasierte LARP-Regeln meist deutlich weniger auf diesen Fertigkeiten fußen, als PnP-Regeln, wird auch das Regelwerk meist diese Komponente nicht sauber abbilden. Auch die OpferRegel deckt nur den Teil der "plausibilität" ab, die den eigenen Charakter betrifft, und nicht z.B. den Plot. Bleibt ein diffuses Gefühl von Intention der Spielleitung und eines "Spielstils", aber diesen zu beschreiben, war ja gerade das Ziel des Modells. Also wäre es sicher nicht falsch, auch zu fragen: wollt Ihr eine "konsequente" Welt spielen, oder eine "heroische". Hält der Bösewicht den arroganten Monolog, in dem er seinen Plan verrät, oder muß man den selbst ausspionieren? Soll Frodo an der Wetterspitze ins Gras beißen oder wird Eddard Stark vor dem Schaffott gerettet? --RalfHüls

  • Hm... wie gesagt, da könnte man noch hundert anderer solcher Unterscheidungen einfügen und das ganze ist halt sehr wage, weil jeder das anders auslegen und die meisten das Heldentum genau auf sich als einzelne Person beziehen werden. Aber gut, ich sehe worum es euch geht. Die Frage ist, wie man das Kind (Eben die neue Kategorie) nennt und wie man sie ein teilt. Einfach nur in "realistisch" und "cineastisch" oder sollten da noch mehr Unterteilungen sein? Das Problem, dass ich damit habe, ist dass ich imer noch der Meinung bin, das eine realistische oder eher cineastische Welt doch mehr zufällig durch das Zusammenspiel der Orga, der einzelnen SC und der einzelnen NSC zustandekommt. Aber gut, was die Orga sich wünscht, kann sie zumindest angeben. Wobei ich mich frage, ob das ganze nicht mit den "Klischees" abgedeckt ist (Ich denke, dass diejenigen, die auf das Gut/Böse-Klischee wert legen, eher etwas cieastisch spielen wollen, als die anderen) und wie man das vor allem ausformulieren soll. Da ich persönlich mit der Kategorie auch weniger anfangen kann, wäre es schön, wenn ihr mir da mal unter die Arme greifen könntet und hier im Kommentarbereich mal einen Vorschlag für diese Kategorie hinschreiben könntet. Ich hoffe da mal auf Mitarbeit. -- AlexanderSpecht

::::: So, nach einigem hin und her ist es in die neue Variante dann eingearbeitet worden. Der Punkt heißt jetzt "Angestrebtes Filmklischee". Ich hoffe, ich konnte Dich und andere damit zufrieden stellen :o). Danke nochmal für den Einwurf, auch wenn ich es zunächst nicht einsehen wollte. --AlexanderSpecht

Was mir eigentlich viel mehr fehlt als wie Cineastisch das ganze z.b. ist, ist die Frage wie stark äh, ich unter Railroading leide. Ich kann Cons bei denen einem die SL irgendwohindrückt und dann auch gleich noch sämtliche Aktionen die ihr nicht in den Kram passen ausbremst nicht leiden. Und das ist auch komplett unabhängig von den Regeln. -- SeeGras

  • Und ich dachte, ich könnte das Modell klein udn übersichtlich halten ;o(. Das Problem ist, Du hast IMHO ja recht, Railroading ist eine wichtige Kategorie... wird mit in die nächste Variante mit eingearbeitet. --AlexanderSpecht

    • Nach näherer Betrachtung bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass Railroading oder auch Plotflexibilität etwas ist, was mit jeder Veranstaltung wechseln kann und auch oft aus verschiedenen Gründen tut. Entsprechend passt es nicht in das Modell, dass ja "nur" für Veranstaltungsreihen gedacht ist. Macht nichts, ein Add-On für einzelne Veranstaltungen ist bereits in Mache (Siehe auch [http://www.larpforum.com/board3/index.php?showtopic=5353]), da wird es dann einfließen. ausgearbeitet ist der Punkt schon, steht aber noch im Thread zum VRT-Modell. --AlexanderSpecht

V 1.1

  • Ich habe das ganez Modell heute überarbeitet und V 1.1 eingearbeitet. Dabei habe ich natürlich versucht, die Lösungen für Problemstellungen einzuarbeiten, sofern es Lösungen gab. Damit unnötig gewordene Verbesserungsvorschläge habe ich hier gelöscht. Sollte immer noch ein Problem auch mit dem neuen Modell geben, bzw übliche Fragen, Vorschläge, Lob und Kritiken, so einfach erneut hier oder den anderen beiden Anlaufstellen übermitteln. Hoffe, ich konnte ein paar Leute zufriedenstellen. -- AlexanderSpecht, 16.03.2006 (19:00)

V 1.2

  • So, die neue Version ist fertig und online, vieles wurde eingearbeitet, es darf wieder Freude und Ärger bekundet werden. --AlexanderSpecht, 04.05.2006

    • Ich denke die "Cinematik" Beschreibungen sind nicht aneinander koppelbar. So mag wer sich "cineastische" Kämpfe Wünschen, aber auch Gegner, die sich im Entscheidenen Moment nicht zu dumm Anstellen, damit nur die guten gewinnen können.

      Zum anderen ist eine ständige Überarbeitung des Modells dem Datensammeln nicht zuträglich. --.[(ElmarHeyde)] 15.05.06 (18:32)

      • Ich muss leider verschiedene Bereiche koppeln, das das Modell sonst monströse Ausmaße annimmt und koppele dann entsprechend immer wahrscheinliche Dinge. Grenzfälle und Fälle, wo es gar nicht passt sind im Model unter "3.2 Anwendung" erläutert und entsprechendes Verhalten dazu beschrieben. Damit vergrößert sich das Modell nur unwesentlich und auch nur, wenn mal ein Grenzfall auftritt. Nach dem Motto: "So groß wie nötig, so klein wie möglich."
        • Des weiteren sind wir unter Punkt "4. Entstehung und Entwicklung" immer noch in Phase 2 "Erprobung und Verbesserung". Ständige Überarbeitung ist derzeit leider noch notwendig, auch wenn es wirklich dem Sammeln von Daten etwas abträglich ist. Wie gesagt, das Modell wird noch getestet und einige Fehler bzw fehlendes ist berechtigt kritisiert worden. Genau dafür ist diese Testphase auch gedacht. --AlexanderSpecht, 16.05.2006

Powerlevel

  • Gut, vielleicht ist "Realistisch" als unterste Power-Grenze ein schlechter Begriff. Es ging halt um den tiefsten : Power-Level und große Sprengsätze = großen Schaden = heftig Power ;o). Realistisch ist auch eine Frage der Zeit, denke ich, also wann war das realistisch. In 1000 Jahren werden sowieso ganz andere Sachen realistisch sein. Hat jemand eine bessere Idee für eine Stufe unter "Low-Power", rein namenstechnisch? Wegen den Beeinflussungstränken, ich denke mal, ich werde die etwas aufsplitten, eben in die unterschiedlichen Arten, und neu verteilen. Habt recht, die sind jedenfalls nicht generell Low-Power. Danke! Beherrschungstrank fänd ick genauso wie Beherrschungszauber. Kann lustig zu spielen sein, wird aber in der Regel von Leuten benutzt, die es lieber lassen täten. --AlexanderSpecht, 14.03.2006 (13:05)

    • Vielleicht Lowest-Power? --Narguhl
      • Hatte ich auch schon überlegt, wäre dann aber wieder ein mißverständlicher Begriff. "Lowest-Power" hieße quasi "No-Power" und damit ein Setting, in dem gar nichts ginge und damit nicht mal ein Spiel stattfinden würde ;o). Sehe nicht viel Sinn daron einen mißverständlichen Begriff durch einen anderen zu ersetzen. Habe aber das Modell anhand der Vorschläge hier und anders bei mir auf dem PC auf V1.1 gebracht und das Problem mit dem mißverständlichen "Realistisch" erstmal durch eine Erklärung im Bereich "Erläuterung" geklärt. Ein besserer Name wäre mir aber immer noch lieber. "Lower-Power" ist auch nicht prickelnd. Arbeite das V 1.1 die Tage ein. Viel hat sich nicht geändert. Hauptsächlich ein paar Erläuterungen und ein Sätze, wo der Satzbau von mir ja echt gruselig war. Dazu kommt dann noch eine Downloadvariante als .doc (Word) und .pdf, weil die Wikitabellen die Übersicht etwas killen. Kann man für das Wikipedia irgendwo Dateien hochladen, oder muss ich mir da was eigenes suchen? Danke auf jeden Fall für die Mitarbeit. So langsam wird das ja was. :o) --AlexanderSpecht, 15.03.2006 (23:26)

    Nun realistisch finde ich auch in der beschreibung kritisch, weill eigentlich ja "no-telling" gemeint ist, also nur was direckt dargestellt wird ist existent. Auch den Begriff Fantasyfertigkeiten halte ich fuer ungluecklick. Wenn mann es realistisch sieht ist ein 90 Kg Athlet in Angepasster Vollplatte eben deutlich maechtiger als der Durchschnittsbuerger ohne Ruestung, alles ohne ohne irgend welche Fantasy. Und nicht jede Fantasyfertigkeit fuehrt zu heighpower, so kann XY seine Augenfarbe wechseln (bringt nichts aber ist cool). --ChristianK 18 Nov. 2008

Downloads

Wie wohl bemerkt wurde, ist die PDF-Variante weggefallen. Das liegt daran, dass mein kostenloser pdf-Maker völlig unzuverlässig ist und schonmal grundsätzlich Hyperlinks nicht übernimmt. Wer aus dem DOC ein PDF machen möchte und einem FTP-Admin zum hochladen schicken mag (Sofern es ein FTP-Admin nicht selber umwandelt) erhalte meinen freundlichsten dank. --AlexanderSpecht

  • Ich habe es nur mal quick-and-dirty in [http://www.openoffice.org/ OpenOffice] geöffnet und als PDF gespeichert. Provided as is ;) --RalfHüls, 2006-05-04

    • Danke schön. Ich weiß, ich sollte mir mal endlich Open Office anschauen. Wenn ich Zeit finde. Und danke für im Wiki uploaden. --AlexanderSpecht, 05.05.2006

Fantasy-Level:[ ] Destruktive Charakterkonzepte sind erlaubt (PvP)

  • Hierzu erhielt ich über Telefon (Ich richte echt noch 'ne Hotline für das Modell ein, wenn es so weiter geht ;o) ) und auch über Mail bedenken. Einfach weil das zwischen den Veranstaltungen variieren kann. Beispiel: Im Setting von Trawonien sind solche wohl öfter nicht sehr erwünscht, sobald es aber mal wieder einen Trawonien gegen das dunkle Reich-Con gibt, sieht das ganz anders aus. Zwei Möglichkeiten, die mir einfallen: 1. Wir lassen es drin und das es sowas geben kann, ist wieder ein Fall für die Sonstiges-Box (Für V1.1 habe ich es erstmal so gemacht). 2. Wir schmeißen es einfach raus. In dem Zusammenhang wurde vorgeschlagen ein weiteres Modell zu erstellen, siehe weiteren Punkt.--AlexanderSpecht, 15.03.2006 (23:34)

Powerlevel vs. Fantasylevel

Gerade in der highest Fantasy beschreibung wird wieder Powerlevel und Fantasy Level durcheinandergewuerfelt. So ist die Existenz von Daemonen und Engeln auch in low Fantasy Settings moeglich. Beispielsweise ist die Ars Magica Welt das mystische Mittelalter (Low Fantasy), in der aber die Magier extrem maechtig (high Power) sind. -- ChristianK

Ein weiteres Modell

  • Puh, wir brauchen bald ein Inhaltsverzeichnis für die Kommentare. Wegen dem Diskussionspunkt um die Destruktiven Charakterkonzepte wurde der Vorschlag gemacht, ein weiteres Modell zu erstellen, dass dem Veranstalter dazu dient, einzelne Cons genauer zu deklarieren. Zwar gibt es sowas ja auf den LARP-Kalendern schon, die dortigen Modelle werden aber wohl von vielen als zu schwammig und halbherzig empfunden. Generell könnte ich ein ähnlich genaues System auch dafür ausarbeiten, aber das hier hat mich schon 3 Wochen (Vorhergehende Überlegungen nicht eingerechnet) gekostet. Da möchte ich das hier erstmal zum laufen bringen. Eins nach dem anderen. Aber mal generell die Frage, wie seht ihr das? Ist das von noch mehr Leuten erwünscht? --AlexanderSpecht, 15.03.2006 (23:37)

    • Generell wünsche ich mir durchaus eine Kategorisierung von Cons -- wie man auch an meinem eigenen VersuchEinerKategorisierung sehen kann ;-). Das Problem ist vielmehr, ein Modell zu finden, das tatsächlich die real existierenden Cons für die Spieler sinnvoll nach Spielpräferenz gruppiert, und es gibt bereits eine Handvoll Modelle, die das mehr oder minder gelungen versuchen. Das Schlimmste, was also passieren kann, ist, daß es zu keinem dominierenden Modell kommt bzw. daß das dominierende Modell ein unzulängliches wird (haben wir das nicht bereits mit dieser Kampf-Magie-Rätsel-usw.-Einteilung?), das sich nicht mehr durch ein besseres ersetzen läßt. Und das Zweitschlimmste wäre wohl, daß die Modelle sich in zu rascher Folge ablösen. Um die exakte Reihenfolge streiten sich die beiden Punkte noch ;-). Mir persönlich ist eigentlich wichtig, daß sich Kategorieelemente halbwegs objektivieren lassen und daß sie leicht von Spielern und Orgas erfaßt werden können -- nicht jeder, der larpt, onaniert auf Regeln, habe ich gehört :-). --MasinAlDujaili Das derzeitige Modell am den Kalendern wird IMHO nur genutzt, weil es da ist. Ein neueres (Hoffentlich besseres) Modell würde auch nur anklang finden, wenn es da statt dem alten eingeführt werden würde. Ich weiß auch nicht, ob das ohne weiteres geht, ich fürchte eh, wenn ich da Anfrage, kriegen die Admins einen Anfall. Deshalb auch erstmal langsam, erstmal das hier zum laufen bekommen und die armen Jungs bitten, dass hier irgendwie zu implementieren. Wegen Modell finden, dass die tatsächlich real existierenden Cons für die Spieler sinnvoll nach Spielpräferenz gruppiert: Sofern das Conreihen betrifft, hoffe ich ja, dass das hier weitesgehend gelungen ist. Ich habe ja an verschiedenen Stellen nach den Bedürfnissen gefragt und das ganze Feedback eingearbeitet. --AlexanderSpecht, 16.03.2006


Kategorie/Meinung