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LarpWiki: Meinung/Spielstile/ZuvielMagieImLarp/Diskussion


Sorry, als ich "die in letzter Zeit immer populärer zu werden scheint" las, konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Das Problem wurde schon vor 10 Jahren als "stark zunehmend" wahrgenommen und wird auch in 10 Jahren so wahrgenommen werden :-) Es ist und bleibt ein Problem und bislang gibt es keine "Lösung", die sich allgemein durchgesetzt hat. Wirds wohl auch nicht geben, fürchte ich, alleine weil sich sowas kaum verbreitet. Die einfachste Lösung - zu sagen, jede Heilung dauert mind. SO lange, egal ob magisch, alchemistisch, chirurgisch, erotisch oder sonstisch - scheint bislang bei Regelwerksautoren keine große Anhängerschaft zu genießen - unter DKWDDK Spielern hingegen sind Körperheilungen kaum zu finden. --FlorianSchätz


Das sind sicherlich die beiden bedeutensten Punkte. Die Instant Heiler und die übertriebene Kampfmagie, wo ich Knickfoki auch noch dazu zählen möchte. Aber man muss mMn differenzieren. Gibt es wirklich soviel aktive Kampfmagier? Ich persönlich glaub nciht. Natürlich kommt es einem so vor wenn man beim CoM oder DF in der Schlachtreieh steht. Was da an Magiern rumläuft, ist natürlich Kampforientiert und oftmals auch von der Sorte Powergamer, aber mehr oder öfter als dies Krieger sind??? Ich glaub nicht. Viele magier, grade wenn sie zu Macht kommen lernen irgendwann auch nebenbei nen Feuerball oder Energiebolzen etc. Aber zwischen den Spruch können und seinen Charakter darüber zu definieren ist nen Unterschied. natürlich ist der Begriff Magie im realen leben nicht oft mit offensiven Kampfzaubern verbunden, sondern eher mit dubiosen zwischenmenschlichen Bereichen, aber das sollte kein Argument sein einem magier den Feuerball zu "verbieten". Mich stört gar nicht, dass Magier oftmals mehr Zauber kennen, oder andere als ihrer Ausrichtung gut tun. Auch das einsetzen von offensiven Magiemitteln find ich nicht problematisch. Was mich stört ist die oftmals schlechte Darstellung. Was mich zu den Heilzaubern kommen lässt. Da ist es wirklich so, dass 90% der gespielten magischen Heilungen fürn Arsch sind. Sorry aber so sind zumindest meine Erfahrungen. Kurz Mulumulu und in 5 Minuten gehts dir wieder besser. Das find ich aus Sicht des Verwundeten schade. Ich gebe zu, dass es in manchen Situationen recht angenehm bzw. Sinnvoll ist nicht erst zwei Stunden verwundet zu sein, dann ist nämlich die Endschlacht vorbei und das ist fürn nen Krieger Spieler schon was besonderes. Da ist es doof, wenn man glaich am Anfang nen Pfeil abkriegt und dann den Rest der Endschlacht nicht mitkriegt. Aber auch wenn in manchen Situationen ne kurze heilzeit von Vorteil ist um Spielspaß zu erhalten, sollte das nicht als Argument genommen werden um ne schöne Heilung nicht auszuspielen. Fünf oder zehn Minuten Zeit kann man sich da schon lassen und das gilt grade auch für die Magier. Weil wenn der Magier 10 Minuten für die Heilung braucht und damit die zeit nichts anderes machen kann, fällt es nciht so ins gewicht, dass der Kämpfer nicht die Wundheilzeit ausspielen muss, sondern nur die 10 Minuten. Das führt nämlich auch dazu, dass die Magier die ihre Aufgabe eigendlich in Kampfmagie sehen nicht mit Heilung abgeben und so mehr arbeit für die anfällt, die gern gut ne heilung ausspielen.

MMn gibt es also nciht zuviel Magie im Larp, sondern sie wird nur oftmals nicht schön genug ausgespielt und bei Magie fällt das oftmals mehr auf als beim Krieger oder Waldläufer der nicht schön auspielen kann/will

MfG Hermann Lücke


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