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LarpWiki: SpielBerichte/Das große Hohenlohe-Manöver

Das große Hohenlohe-Manöver

23.-26.06.2005 auf dem Jugendzeltplatz "Am Pfaffenwäldchen" in Rhens

VERANSTALTER: Verein für mittelalterliches Laienschauspiel e.V.

BILDER

LOCATION: Der Jugendzeltplatz "Am Pfaffenwälchen" ist ein Lagerplatz der DPSG. Das Gelände liegt sehr ruhig und war nahezu vollständig frei von Touristen. Die Sanitäranlagen sind adäquat.

ORGA: Aus meiner Sicht reibungslos und routiniert. Es wurde zum Teil auf die Eigenverantwortung der Spieler gesetzt, was, soweit ich beurteilen kann, gut funktioniert hat und dennoch keine organisatorischen Mängel verursachte. Mutig für ein Con dieser Größe, aber jedenfalls wegweisend fand ich die Tatsache, daß auf einen Waffencheck durch die Spielleitung verzichtet wurde. Der Waffencheck ist ohnehin meist eine angestrengte Alibi-Veranstaltung, die vermutlich wenig zur tatsächlichen Sicherheit beiträgt. Hier wurde jeder Spieler selbst in die Verantwortung für die Sicherheit seiner Waffen genommen.

VERPFLEGUNG: Selbstverpflegung mit Option einer Vollverpflegung durch die "Trutzhavener Feldküche".

PLOT: Kein Nennenswerter. Verschiedene Kämpfergruppen treffen sich in Friedland, um ein Manöver abzuhalten und Kontakte zu pflegen. Es werden verschiedene Schlachtenszenarion probiert.

KRITIK: Das einzige größere Manko der Veranstaltung war die lähmende Hitze. Das Manöver wurde sinnvollerweise für eine ausgedehnte Siesta jeweils vom Vormittag bis in die frühen Abendstunden unterbrochen, da an Schlachten auf offener Wiese bei dem Wetter einfach nicht zu denken war. Lediglich kleinere Übungen im Wald wurden durchgeführt. Selbst für Ambiente- und Diplomatiespiel im Lager war es über weite Strecken zu heiß.
Die Stimmung war dennoch insgesamt gut, wenn auch manche der Kämpfe etwas verbissen wirkten und einige wenige Spieler den Eindruck machten, die Sache etwas zu ernst dafür zu nehmen, daß hier ein freundschaftliches Manöver gespielt wurde.
Gewandungen und Ausstattung der Spieler waren überdurchschnittlich. Besonders gefallen hat mir, daß eine hohe Anzahl an Landsknechten unter den Spielern war.
Erfreulich für mich war die Tatsache, daß ich nach fast vier Jahren hier erstmalig die Gelegenheit hatte, meine Oschenheimer Pistolen ausgiebig im Kampf einzusetzen. Auch wenn Bogen oder Armbrust sicherlich effizienter sind, kann man auf kurze Distanzen (etwa aus 2. Reihe in die gegenüberliegende Schlachtreihe) durchaus recht zuverlässig und zielsicher schießen.

FAZIT: Ein großer Spaß.

CC-BY-NC-SA © 2005 RalfHuels, alias Frieder Wohlgemuth,
Landsknecht der "Eysern Kloethen" aus Oschenheim


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