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LarpWiki: FeuerBall

Feuerball

Sie sind zwar bei vielen Veranstaltungen akzeptiert, aber richtig schön ist ein einfacher roter Softball als Feuerballkomponente nicht, dazu hat er noch schreckliche Flugeigenschaften. Dabei reicht schon geringer Aufwand, um solcherlei Wurfkomponenten deutlich besser aussehen zu lassen.

Anleitungen für schönere Feuerbälle

Feuerbälle mit Stoffstreifen-Schweif

Reissäckchen

Ein Stoffsäckchen mit Reis gefüllt: Einfach ein Stück Stoff nehmen, Reis drauf, und das Ganze dann zusammenfalten und zubinden. Danach den überstehenden Stoff in Streifen schneiden, um einen Schweif zu erzeugen.

Softballvariante

Softball aufschneiden und ein wenig, wirklich wenig, Bleiband reinkleben. Den Softball auch wieder mit Stoff umwickeln und den überstehenden Stoff in Streifen schneiden.

Erstens fliegt das ganze dann sehr viel besser und ist trotzdem völlig harmlos, zweitens hat der Feuerball schon einen Schweif. Wer sich etwas mehr Arbeit machen will, kann noch Stoffteile daran nähen und das Ganze etwas besser ausgestalten.

Anstatt "leichte" Softbälle als Inhalt für eine solche hübsche Verpackung zu nehmen (mit ordentlich roten und gelben Bändern sieht das schon wesentlich besser aus), kann man auch Moosgummi-Bälle benutzen, die man im Bastelbedarf bekommt. Die sind ähnlich weich wie Softbälle, nur um einiges schwerer, was dazu führt, dass sie besser zu werfen sind, aber immer noch um ein Vielfaches weicher als ein Latex-Schwert.

Feuerbälle aus Schaumstoff und Latex

... im Prinzip wie kernlose Wurfwaffen. Unten auf den Fotos sind einige Beispiele. Man sollte dazu allerdings möglichst normalen Matratzenschaumstoff statt den übliche Waffenschaumstoff (Plastazote, Evazote) nehmen.

  • Diesen schneidet man mit einer großen Schere oder einem Cutter (ich empfehle eine Küchenschere) in die gewünschte Form. Danach mit werden mit einem Lötkolben oder Dremel "Riefen" in den Ball angebracht (Sieht hinterher besser aus). Sollte der Schaumsoff zu offenporig sein, kann man ein Aufsaugen des Latex durch eine Schicht Pattex verhindern. Danach den Ball wie gewohnt mit Latex einstreichen und fertig ist der Feuerball. Die Vorteile sind, dass die Bälle schwerer als normale Softbälle sind - ergo besser fliegen und gezielteres Werfen erlauben - und man die Bälle leicht in verschiedenen Größen bauen kann (Je nach "Feuerballstärke" einen größeren oder kleineren verwenden). Man kann die Sache bis zu ganzen "Feuerlanzen" oder mehr treiben (siehe Fotos). Ebenso eignen sie sich zum Posen (Flamme in der Hand). Die abgebildeten Feuerbälle sind Prototypen, es geht sicher noch schöner. Man kann die Bälle auch mit einer Schutzschicht (Finish) überziehen, danach eine Schicht Nachtleuchtfarbe (z.B. aus dem Modellbaubereich von Revell) auftragen und abermals mit einer Schutzschicht überziehen. Der Vorteil ist dann, daß sie nachts leuchten (leider auf Fotos nicht zeigbar). Vorsicht: Nachtleuchtfarbe nicht direkt auf das Latex auftragen (Gefahr von Latexkrebs). Sollte der Latex durchgehend dicht sein, bzw. die Feuerbälle mit einer Schutzschicht überzogen werden, empfielt es sich mit einer Nadel Löcher hineinzustoßen, damit der Ball "atmen" kann und weicher ist. Beim Bauen darauf achten, dass die "Flammen" nicht zu weit abstehen oder zu spitz sind (Gefahr für die Augen, falls mal jemand ins Gesicht getroffen wird).
  • Ein Feuerball (ToterLink, 2012-12-29)

  • Feuerbälle in verschiedenen Größen (ToterLink, 2012-12-29)

  • Eine "Flammenlanze" (ToterLink, 2012-12-29)

  • Posingmöglichkeit (ToterLink, 2012-12-29)

-- TobiasSeybold,AlexanderSpecht

Brennende Feuerbälle

Bitte unbedingt Feuer und Sicherheit beachten!

Sind für einen reinen Showeffekt zwar möglich, zum Werfen jedoch wohl nicht zu realisieren, mit ein wenig Aufwand (Kaltes Feuer siehe FeuerFinger) oder entsprechenden Zauberrequisiten müsste es aber möglich sein, den Softball aus einer brennenden Hand zu werfen. Hier natürlich sicherstellen, dass der geworfene Ball kein Feuer fangen kann und auch keine brennenden Substanzen an der Wurfkomponente haften bleiben können! Anbieten würde sich ein Requisit namens Inferno oder ein Handflasher, werde ich demnächst mal versuchen ausprobieren.

Handflasher sind nette Geräte, mit denen man einen kleinen feurigen "Ball" (eher ne kleine Kugel) abschießen kann. Der Vorteil ist, dass die Pyrowatte, die dafür verwendet wird, fast vollkommen ungefährlich ist (z.B. kann man sie auf der offenen Hand verbrennen), allerdings muss man technisch sagen, dass die Reichweite eher gering ist. UND natürlich gibt es ein Problem: KEIN ECHTES FEUER IM KAMPF! Ein Pyroflasher ist ne nette Show, um z.B. einen feurigen Bolzen gen Himmel zu schicken oder vielleicht sogar bei ner abgesprochenen Show, aber NIEMALS(!) im Kampf. Denn wenn einem plötzlich Feuer entgegenspringt, ist es meiner Meinung nach nicht wirklich abzusehen, was passiert, und wie das Opfer reagiert. Schließlich will niemand, dass der Typ in 25kg Platte in Panik nach hinten springt und die hinter ihm Stehenden zerquetscht - und bei realem Feuer sind solche Reaktionen nunmal einfach instinktiv. Von daher würde ich persönlich dringend davon abraten, sowas im Kampf zu benutzen, so stylisch sowas auch ist.

Wenn man doch irgendwo echtes Feuer einsetzt, sollte man hundertprozentig absichern, dass niemand getroffen werden kann. Theoretisch wäre es möglich, einen Feuerball an einem vorher gespannten Draht über die Köpfe der anderen hinwegsausen zu lassen - allerdings ist nicht vorherzusehen, wie sich ein Spieler verhält, der diesen Feuerball auf sich zukommen sieht, so dass diese Situation für "kopflosen Zurückspringen ohne Rücksicht darauf, was oder wer sich hinter einem befindet" prädestiniert ist. Nebenbei müsste man absichern, dass vom brennenden Feuerball keine brennenden Substanzen/Teilchen herunterbröckeln oder -tropfen könnten ... also auch diesen Trick höchstens als Showeffekt einbringen, wenn alle Beteiligten vorbereitet sind, keinesfalls als "Überraschungseffekt"!

"Römische Lichter" sind als Wurfgeschosse ungeeignet, da ihr Verhalten nicht vorhersagbar ist. Die Gefahr durch mehrere hundert Grad heiße Brandkugeln, die "irgendwie so vorne raus fliegen, ohne dass man das römische Licht wieder ausmachen kann, wenn was schiefgeht" ist einfach zu groß.

Beispiel von Posing mit echtem Feuerball:

http://spiritual-warrior.de/tanoshii/bilder/reallife03/alissa_04.jpg (ToterLink, 2012-12-29)

-- TobiasSeybold, SeeGras, Ujak

Leuchtenden Feuerbälle/Energiebälle

Folgende Idee eignet sich vor allem zum Einsatz bei Nacht – geht auch bei Tag, dann ist aber der Effekt geringer. Sieht zum einen gut aus, zum anderen findet man seine Feuerbälle auch wieder.

Seiden-Granulat-Leuchtball

Das ganze funktioniert ähnlich wie beim Reisball:

Benötigt wird ein Seidentuch wie für die Seidenmalerei in beliebiger Größe (30x30), Klares Backofengranulat*, eher bekannt als "Schmelzolan, " oder "Schmelzgranulat" (Achtung, manchmal bekommen man das nur ab 5 kg), es muss unbedingt dieses sein, denn das ist rund und hat die selben Eigenschaften wie Plexiglas von der Leuchtkraft her. Feuerball bauen wie gewohnt mit dem Granulat als Reisersatz und dann der Spezialeffekt: 3 kleine Knicklichter Rot rein. Die Dinger sieht man des Nachts und sie sehen bei Dunkelheit super aus.

Von Kandiszucker als Alternative ist abzuraten, da Zucker schon bei wenig Feuchtigkeit klebrig wird und es kaum zu verhindern ist, dass ein Feuerball mal feucht wird.

Silikon-Leuchtball

Hohle Silikonkugeln mit Knicklicht oder LED im Innern. Eine ausführliche Bastelanleitung mit Bildern findet sich hier:

http://lorinand.de/forum/feuer/feuer.htm

Samballs

Eine Alternative dazu stellen Samballs dar: Das sind leuchtende Hackysack Bälle (Samballs) die haben eine LED Leuchteinheit und Granulat drin. Wenn man die aufschneidet und den Inhalt mit Watte auf ein Seidentuch packt, hat man einen Super ein- und ausschaltbaren Leuchtfeuerball. Die Samballs gibt es je nach Händler oft schon ab 2 Euro das Stück.--StephanSauermann

  • Kann man diese Samballs auch so benutzen, wie man sie kauft? Oder sind die Dinger zu hart? Vielleicht kann man sie gepolstert werfen? -- Kisha (28.08.2005)

Zauberdarstellungsbeispiel

nette Formel mit DSA Bezug:

  • "Ignisphero Flammenball, Gleißend Flammen Donnerhall Forme einen wilden Krieger Brenne meine Feinde nieder!"


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