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LarpWiki: ImSpielBleiben

Im Spiel Bleiben

Auf dieser Seite sollen Möglichkeiten aufgelistet werden, die einem helfen, sich nicht so leicht aus der Spielrealität herausziehen zu lassen. Wenn man nicht mehr in der Stimmung ist zu spielen und sich zurückzieht, ist das eine Sache, aber es passiert Leuten immer mal wieder, dass man eine Weile nicht weiß, was man machen soll und sehr empfänglich für Outtimegespräche wird.

Wenn anderen Leuten mehr Tätigkeiten einfallen, die einem beim Vermeiden von persönlichen Outtimephasen helfen, mögen sie diese hier auch beschreiben oder verlinken.

Gegen Wartephasen

In ruhigen Zeiten kann man versuchen, sich eine Beschäftigung zu suchen die der Charakter auch ausführen könnte, die ihn ablenkt und die idealerweise auch noch andere Charaktere einbinden könnte.

Ausrüstung reparieren

  • Nähen. Einige Leute haben immer Garn und Ahle dabei, so können sie die Nähte ihrer Taschen ausbessern oder neue Taschen zusammen nähen. Auch wenn die Kleidung reißen sollte, kann man dann direkt was machen.
  • Pfeile befiedern. Viele Charaktere haben einen Bogen und irgendwoher müssen die neuen Pfeile ja kommen. Die Spitzen kann man schon vorher zuhause machen, aber die Federfletchings kann man auch mit Kleber und Garn auf dem Con befestigen. Nur den Kleber sollte man unauffällig postieren.
  • Rüstung putzen oder reparieren. Sieht am besten aus, wenn man vorher das Reinigungsmittel/Poliermittel (Diamantine etc.) und das Öl für die Schutzschicht in Ambiente-Gefäße umfüllt und alte Lumpen verwendet, statt Stahl- oder Plastikschwämmchen. Und zur Reparatur dann auch am besten keine Zangen mit bunten Plastikgriffen verwenden. Siehe RüstungEntrosten für mehr Hinweise.

Kreativ werden

  • Schriftstücke anfertigen. Auch wenn man gerade keine hochoffiziellen Dokumente wie Lehensbriefe braucht, ein Brief an Tante Gerda ist auch toll. Oder doch vielleicht lieber die Urlaubspostkarte aus den Orklanden? Oder das eigene Testament? Tipps dazu unter LarptauglicheDokumente

  • Schnitzen, Kleidung besticken, Wappen und Fahnen anfertigen.

Arbeiten

  • Lager aufräumen und das Zelt gemütlich machen, Feuerholz schlagen oder den Bediensteten (falls vorhanden und falls ein "niederer" Charakter gespielt wird) zur Hand gehen.
  • Geld verdienen! Etwas, was man kann (bestensfalls etwas, was man als Beruf hat), anbieten. Sei es der Heiler, der in den Wald rennt und sich stundenlang mit Heiltränken beschäftigt, die dann verkauft werden, der Schmied, der Rüstungen repariert etc. Massieren bringt auch Geld ein (Rückenschmerzen scheint irgendwie jeder zu haben ...) Siehe auch GeldAusgeben

  • Kochen oder allgemein Essen vorbereiten. Das kann auch schon mal Beeren oder Brennesseln (für Eintopf) sammeln (Vorsicht, Tollwut und Würmer) im Herbst sein. Auf Selbstverpflegercons kann man sich die Zeit auch damit vertreiben, skurrile Getränkemischungen auszuprobieren ("Kaffee und Kakao?" - "Jupp, schmeckt."; "Met und Kaffee?" - "Schmeckt nicht!")

Faulenzen

  • Es hilft ungemein, sich an einem schönen Tag auf eine Wiese zulegen oder an eine Hauswand zu setzen, wenn man auf etwas wartet. Auch wenn andere dazukommen, ist die Versuchung nicht so groß, sich outtime zu unterhalten, sondern eher über den aktuellen Con oder die Charaktere, die so vor einem vorbeilaufen. (Siehe auch die vier alten Korsen bei Asterix!)

SmallTalk

SmallTalk

Finde etwas über die Umgebung heraus, in der du dich befindest. Unterhalte dich mit den Ortsansässigen, dann kann die SL mit ihrem gut ausgearbeitetem Landeshintergrund protzen.

Spiele spielen

Spiele spielen

  • Wenn man jemanden findet, der mitmacht, hat man gleichzeitig eine Beschäftigung und ein Gesprächsthema.

Sport und Übung

  • sportliche Herausforderungen wie Wettrennen, Wettschießen, Armdrücken, Ringen oder Kampf mit hölzernen (!) Übungsschwertern. Oder Wettzaubern?

  • Drill-Übungen mit einer Gruppe

Lernen

  • Magier kennen das: Sprüche pauken. Aber auch alle anderen können sich einen Lehrer/eine Lehrerin suchen und so z.B. neue Pflanzen kennenlernen oder neue Geschichten oder neue Leute. Man kann auch mal was einüben: Theaterstücke (wenn es zum Charakter passt), akrobatische Tricks (Jonglieren, auf den Händen laufen), Lieder.
  • Lesen. Sei es jetzt das eigene Zauberbuch, ein Märchenbuch (möglichst in Ledereinband), IT-Lektüre oder einfach nur Gedichte. Natürlich nur, wenn es zum Charakter passt. Vorlesen oder rezitieren ist natürlich noch besser, damit man nicht alleine irgendwo sitzt.

Hobbys / Aufträge / Spleens

  • Man kann seinem Charakter im Hintergrund eine nicht zu weltbewegende Aufgabe oder ein Hobby mitgeben. Beispiel: ein Spielmanncharakter hat eine Whisky-Destille geerbt und sucht gerade nach einem netten Landstrich, in dem er sich als Brenner niederlassen könnte. So kann der Spieler immer, sollte gerade nix los sein, mit dem örtlichen Wirt über Lieferungen verhandeln, nach einer Quelle mit gutem Wasser suchen, die Einheimischen nach Rohstoffen fragen, einen Fassbinder für die Fässer suchen, etc.

Gegen Doofe OT-Wörter

DoofeOTWörter:

Man sollte versuchen, das Wort oder gleich den ganzen Satz zu ignorieren. Klappt aber leider nur bedingt.

Gegen OT-Unterbrechungen

  • Gemeint sind - notwendige - Spielunterbrechungen durch Wandergruppen, Jogger, Herbergseltern, vorbeifahrende Autos etc. Wenn man die Störung bemerkt, sofort einprägen, wo man stand, worüber man und wer gerade geredet hat, damit man danach so tun kann, als wäre gar nichts gewesen. Bitte keine IT-Kommentare zu OT-Ereignissen!

Sonstige Hilfen

  • Dialekt reden kann unheimlich helfen. Bzw. einen Dialekt reden, den man sonst nicht redet. Wie z.B. des Hessische ... äh, Oschehoimerische.

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Credits: RomanBartnik, Maria


Siehe auch: InTime


Kategorie/Einsteigertipps