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LarpWiki: SpielBerichte/Oschenheim - Klostergeheimnisse

Oschenheim - Klostergeheimnisse

12.11.2004 bis 14.11.2004 im Schullandheim Winterburg

VERANSTALTER: Oschenheim e.V.

LOCATION: Wie auch schon im Bericht zum Vorgängercon "Nebelschwaden" beschrieben, bietet das SLH Winterburg tolles Ambiente. Das Personal war sehr hilfsbereit. Einer der ZDL hat sich am Samstag auch eine Kutte übergeworfen und etwas mitgemacht.

VERPFLEGUNG: Vollverpflegung. Getränke im Preis inbegriffen.

PLOT: Die Plots waren als unverbindliches Extra zum Ambientecon gedacht und spielten nur eine sehr untergeordnete Rolle.

  • Als Überrest vom Nebelschwaden wird dem mörderischen Prior der Inquisitionsprozeß gemacht.
  • Einige Personen verschwinden. Drei Schurken verlängern seit Jahrhunderten ihr Leben dadurch, daß sie ihre eigenen Köpfe in einem bozephalistischen Ritual neuen Körpern aufsetzen. In der Bibliothek finden sich Chroniken, die den Sachverhalt dokumentieren.
  • Ein Spuk läuft einige Zeit um die Abtei herum.

Die Plots sind bei den Spielern weitgehend auf Desinteresse gestoßen. Erst als in dem Krimiplot das Finale inszeniert wurde, dessen Verhinderung der eigentliche Plot gewesen wäre, haben einige Spieler die Zusammenhänge rückwirkend aufgerollt.

KRITIK: Die unmittelbare Convorbereitung vor Ort war etwas chaotisch, was aber wohl glücklicherweise wenig Auswirkung auf's Spiel hatte. Eine Einweisung der NSC in die Mönchsrollen und den Ceridischen Hintergrund fehlte. Hier haben wir uns zu sehr darauf verlassen, daß die Infos noch vom letzten Mal präsent sind, was gerade für neue NSC doof war. Auch haben wir diesmal mehr auf Ambientespiel gesetzt und nicht, wie beim letzten Mal, den NSC kleine Privatplots gegeben, so daß die Rolle den ein oder anderen nicht ausgefüllt hat.

An verschiedenen Stellen gab es Probleme mit Konflikten zwischen der In-Time-Logik und der Spieldynamik. So wurden Leute teilweise aufgrund der Kirchenhierarchie vom Plot abgehalten oder wegen "theologischer" Feinheiten getadelt, die sie wegen mäßiger Out-Time-Infos gar nicht kennen konnten. Die In-Time-Regeln erforderten mehr Messen, als Out-Time spannend waren und die Last der Vorbereitung dieser Messen war sehr ungleich verteilt.

FAZIT: Trotz der bemängelten Punkte war das Feedback überwiegend positiv. Die Leute hatten offenbar Spaß und haben das Klosterambiente genossen. Hier zeigt sich, daß man mit den richtigen Leuten auch viel Spaß haben kann, wenn die Orga mal nicht so einen guten Tag erwischt.

CC-BY-NC-SA © 2004 Ralf Huels
alias Bruder Raphael, Orden in Memento St. Hilarii,
Bibliothekar der Abtei St. Maternus


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